Bericht
KDFB trauert um Hanna-Renate Laurien
Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) zeigt sich tief betroffen über den Tod von Dr. Hanna-Renate Laurien, die am 12.03.2010 im Alter von 81 Jahren in Berlin verstarb. "Sie war eine beeindruckende Persönlichkeit, eine Frauenbundsfrau mit viel Herzblut, die sich immer wieder mit deutlichen Worten zur Stellung der Frau in Kirche und Gesellschaft zu Wort gemeldet hat", würdigte KDFB-Vizepräsidentin Marlies Brouwers das Engagement von Hanna-Renate Laurien, die von 1996 bis 2004 Vorsitzende im KDFB-Diözesanverband Berlin und damit Vorgängerin von Brouwers war.
Ganz besonders lag der engagierten Frauenbundsfrau der Diakonat der Frau am Herzen. Gerade in der Kirche habe Laurien das offene Wort geliebt, den nachhaltigen innerkirchlichen und ökumenischen Dialog gefordert und gefördert und sich als katholische Vollblutpolitikerin mit Herz und Verstand einen großen Namen gemacht, so KDFB-Präsidentin Ingrid Fischbach. Hanna-Renate Laurien war u.a. Schirmherrin des Ersten Ökumenischen Kongresses christlicher Frauen, den der KDFB 1988 gemeinsam mit dem Deutschen Evangelischen Frauenbund (DEF) durchführte.
"Wir sind dankbar, dass wir so lange von ihrem Mut, ihrer Erfahrung und ihrem politischen Weitblick profitieren durften", sagte Fischbach während des KDFB-Bundesausschusses in Augsburg, wo die Teilnehmerinnen vom Tod ihrer langjährigen Weggefährtin erfuhren. Sie gedachten der Verstorbenen im gemeinsamen Gebet.
Redaktion: Ute Hücker


