KDFB

Neues KDFB-Positionspapier zu "Leben in Beziehungen"

Der KDFB meldet sich in der aktuellen Debatte zum Themenfeld „Ehe, Partnerschaft und Familie“ mit einer Standortbestimmung zu Wort. Als Frauenverband nimmt er die Vielfalt der Lebenswirklichkeiten und Familienwelten von Frauen in den Blick. Familie, das ist für den KDFB, ein „Lebensraum, in dem Menschen gleichen oder unterschiedlichen Alters, Geschlechts sowie sozialen, kulturellen und religiösen Kontextes Verantwortung füreinander übernehmen, in auf Dauer angelegten, stabilen Beziehungen leben und mit- und voneinander lernen.“

Damit auf Dauer angelegte Beziehungen entstehen, sich entfalten, verändern und gelingen können, braucht es Rahmenbedingungen. Der KDFB richtet seine Forderungen an den Gesetzgeber, Unternehmen und Sozialpartner, Kirche in ihren verschiedenen Funktionen. Auch sieht er (katholische) Verbände und Organisationen in der Verantwortung.

Die KDFB-Broschüre „Leben in Beziehungen. Gebundensein und Verbundensein in Ehe, Partnerschaft und Familie“ können Sie hier herunterladen.

Weltbischofssynode 2015

Papst Franziskus veröffentlichte am 8.4.2016 sein nachsynodales Schreiben Amoris Laetitia (Freude der Liebe) . Sie finden es hier.

Die Bischofssynode 2015 steht unter dem Thema "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute". Sie findet vom 4.- 25. Oktober 2015 in Rom statt.

Zu ausgewählten Punkten des Vorbereitungsdokumentes "Instrumentum laboris" von Juni 2015 nahm der KDFB Stellung. Angesprochen werden folgende Punkte: Rolle der Frau, Empfängnisverhütung, Wiederverheiratete Geschiedene, Kinder- und Müttersterblichkeit, Gender. Die Anmerkungen überreichte der Frauenbund den Teilnehmern der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, Erbischof Koch und Bischof Bode. Die KDFB-Stellungnahme lesen Sie hier.

Hier finden Sie das im Juni 2015 veröffentlichte Instrumentum laboris "Berufung und Sendung der Kirche in Kirche und Welt von heute". Es ist die Beratungsgrundlage zur Bischofssynode.

Die Relatio Synodi, die am Ende der III. Außerordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode über "Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie im Kontext der Evangelisierung" stand, stellt nun auf Wunsch von Papst Franziskus die Lineamenta (Leitlinien) für die XIV. Ordentliche Generalversammlung dar. Dem Text sind 46 Fragen beigefügt, die die Vertiefung der im Rahmen der außerordentlichen Synodenversammlung begonnenen Arbeit anregen sollen.

Hier finden Sie das Vorbereitungsdokument Lineamenta.

Der KDFB begrüßt die Entscheidung des Vatikans, mit einem erneuten Fragebogen die Vorbereitung auf die Bischofssynode im Oktober 2015 zu intensivieren. An die deutschen Bischöfe richtet der Frauenbund die Bitte, katholische Laien und Verbände möglichst breit an diesem Vorbereitungsprozess zu beteiligen. Lesen Sie hier die entsprechende Pressemitteilung.

Hier können Sie sich an der Online-Umfrage "Partnerschaftsethik und Familienbilder von Katholikinnen und Katholiken" der Studierenden Anna und Tobias Roth und Sarah Delere beteiligen. Ausführliche Informationen zu Ursprung und Hintergrund der Online-Umfrage finden Sie hier. Den Fragebogen können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.

Gerne möchten wir Sie auch auf den interessanten Beitrag von Prof. Dr. Eva-Maria Faber hinweisen. Er trägt den Titel "Einige Beobachtungen zu den Lineamenta für die Ordentliche Bischofssynode 2015. Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute". Der Text erschien zuerst im Münsteraner Forum für Theologie und Kirche (www.theologie-und-kirche.de).Er steht mit freundlicher Genehmigung der Autorin hier als Download zur Verfügung.

In der Reihe "Sozialethische Arbeitspapiere des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften" erschien im Juni 2015 eine theologische Stellungnahme zur Außerordentlichen Bischofssynode zur Familie. Sie trägt den Titel "Voraussetzungen, Ansätze und Schwierigkeiten der Vermittlung von kirchlicher Lehre und christlicher Praxis". Das Papier nimmt das Familienbild der Bischöfe, den Umgang mit Homosexualität und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sowie die Wahrnehmung der Gender-Frage in den Blick. Erträge und Blockaden der bisherigen Diskussion werden im Hinblick auf die bevorstehende Ordentliche Synode im Herbst 2015 erörtert. Zu den Autoren gehört u.a. Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins. Hier finden Sie den Beitrag.

Der KDFB hat sich erneut mit der Vorbereitung auf die Weltbischofssynode 2015 befasst und zu ausgewählten Bereichen der Lineamenta seine Einschätzungen formuliert. Dies erfolgte auf der Grundlage des KDFB-Positionspapiers "Leben in Beziehungen. Verbundenheit und Gebundensein in Ehe, Partnerschaft und Familie". Hier finden Sie die aktuelle Stellungnahme, die der KDFB an die Delegierten der Deutschen Bischofskonferenz, die an der Weltbischofssynode teilnehmen, versandte.

Hier finden Sie die Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf die Fragen der XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode 2015.

Hier gelangen Sie zum Wortlaut des Instrumentum laboris, das am 23.6.2015 im Vatikan vorgestellt wurde und seit dem 1.7.2015 in deutscher Sprache vorliegt.

KDFB-Positionen zur Außerordentlichen Bischofssynode 2014

Zur außerordentlichen Bischofssynode "Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie im Kontext der Evangelisierung", die vom 05. bis 19. Oktober 2014 in Rom stattfindet, hat der KDFB dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, Anregungen mit auf den Weg gegeben. Sie betreffen zentrale Begrifflichkeiten und Argumentationsweisen des Arbeitsdokuments "Instrumentum laboris".

Die Stellungnahme des KDFB können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.

Hier finden Sie das Dokument "Instrumentum laboris" auf der Seite des Vatikan.

Ausführliche Informationen rund um die Themen der Familiensynode erhalten Sie hier. Der Bayerische Rundfunk berichtet aktuell über das Treffen.

Außerordentliche Bischofssynode 2014

Wie bei Bischofssynoden üblich, hat der Vatikan ein vorbereitendes Dokument für die jeweiligen nationalen Bischofskonferenzen veröffentlicht. Dieses Dokument umfasst eine theologische Hinführung zum Thema der Synode und einen Fragenkatalog, mit dem das Synodensekretariat in Rom die Ortskirchen einbinden will.

Dieses Dokument finden Sie unter www.dbk.de/themen/bischofssynode/.

Die einzelnen Bistümer beziehen derzeit in unterschiedlicher Art und Weise Verbände, Räte, pastorale MitarbeiterInnen etc. in diesen Prozess der Beantwortung des Fragebogens ein. Beispielsweise haben die Bistümer Augsburg, Berlin, Hamburg, Mainz und Trier über ihre Bistumswebsite alle Gläubigen zur Beantwortung eingeladen. Unter dieser Webadresse finden Sie weitere Informationen über die Beteiligungsmöglichkeiten in den einzelnen Bistümern.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) stellt Aktivitäten aus Bistümern und Verbänden, die sich an der Befragung zur Bischofssynode beteiligt haben, vor.

Hier finden Sie die deutsche Übersetzung der Beratungsergebnisse Relatio Synodi von der Außerordentlichen Bischofssynode.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat Ende 2014 eine Arbeitshilfe veröffentlicht, in der zentrale Texte der Bischofssynode und der Deutschen Bischofskonferenz zusammengefasst sind. Hier erfahren Sie mehr.

 

Rückmeldung des KDFB zum Fragebogen 2014

Viele Frauenbundfrauen haben sich auf diözesaner Ebene an der Beantwortung des Fragebogens beteiligt. In einem Brief an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gibt auch der KDFB-Bundesvorstand Rückmeldungen zu folgenden Bereichen:

„Die Familienpastoral im Kontext der Evangelisierung“: Für den Frauenbund ist der Themenbereich „Leben in Familien“ seit langem ein Arbeitsschwerpunkt. Aus unserer Sicht ist Familie nicht nur ein Ort, an dem Eltern mit Kindern zusammen leben. Bereits 1996 hat der KDFB das Geschenk und die Herausforderung auf Dauer angelegter Beziehungen in seiner Erklärung „Beziehungswandel-Beziehungskultur. Zum Leben in Beziehungen“ beschrieben. Auf seiner Grundlage erarbeitet der KDFB derzeit ein erweitertes Positionspapier zum Themenbereich Ehe & Familie.

„Zur Pastoral für Gläubige in schwierigen Ehesituationen“: Für den KDFB hat das Sakrament der Ehe als personale Liebes- und Lebensgemeinschaft einen hohen Wert, wie wir ihn in „Gaudium et Spes“ zugrunde gelegt sehen: Sowohl für das Wohl des Einzelnen wie auch für das Wohlergehen der „menschlichen und christlichen Gesellschaft“ sind Ehe und Familie relevant. Der Frauenbund versteht die Ehe als ein Lebenssakrament, das alle Lebensrealitäten und Gebrochenheiten durchwächst. Das bedeutet auch, das Scheitern von Beziehungen in den Blick zu nehmen.  

„Weitere Herausforderungen und Vorschläge“: Mit Blick auf die Synode wünscht sich der KDFB eine Diskussion, die aktuelle gesellschaftliche Realitäten, wie z.B. die Vielfalt von Frauenbildern und Familienwelten,  ein verändertes Rollenverständnis in Partnerschaften sowie die Fragen von Sexualität und Verhütung hinreichend erfasst. Viele Frauen haben als Ehefrauen, Familienmütter, Großmütter und Töchter Erfahrungen von Lebenswirklichkeiten, die das eher romantisch anmutende, naiv-biblizistische Familienbild des Fragebogens nicht abbildet. Begrüßen würden wir auch, wenn die Historizität und die kulturellen Bedingtheiten von „Ehe“, „Familie“ und „Liebe“ eine stärkere Berücksichtigung findet.

Der KDFB schlägt vor, die Vielzahl der Meinungen engagierter Katholikinnen und Katholiken, die sich intensiv mit dem Fragebogen befasst haben, als Chance für innerdeutsche Diskussionen zu nutzen. Thema und Anliegen sind so wichtig, dass die Inhalte Raum zur Auswertung und Wertschätzung erfahren sollten.

 

 

Weitere Aktivitäten des KDFB

Informationen zu sonstigen KDFB-Aktivitäten zum Thema "Leben in Beziehungen" werden hier nach und nach ergänzt.