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Tag der Diakonin +plus

Foto: Klaus Landry
16.12.2025

Seit 1998 veranstaltet der KDFB am 29. April, dem Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena, den „Tag der Diakonin“, seit 2024 den „Tag der Diakonin +plus“. Damit setzt sich der Verband für die Öffnung aller Dienste und Ämter der katholischen Kirche für alle Menschen, unabhängig vom Geschlecht, ein. Gemeinsam mit Partnerverbänden lädt der KDFB jährlich zu einer zentralen Veranstaltung am 29. April ein.

Tag der Diakonin +plus 2026: Gott diskriminiert nicht

Unter dem Motto „Gott diskriminiert nicht“ wird die zentrale Veranstaltung zum Tag der Diakonin +plus 2026 am 29. April 2026 von 16.00 – 19.00 Uhr in München stattfinden.

Inspiriert zum Motto hat uns die Initiative #meingottdiskriminiertnicht, die zuletzt mit ihrer Bewerbung im Priesterseminar Freiburg auf die Öffnung des priesterlichen Amtes für alle Geschlechter aufmerksam gemacht haben.

Gemeinsam mit der Katholischen Deutschen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd), dem Netzwerk Diakonat der Frau und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wollen wir so erneut ein Zeichen für eine geschlechtergerechte Kirche setzen. Gemeinsam treten wir für die Öffnung aller Dienste und Ämter der Kirche ein, unabhängig vom Geschlecht.

Weitere Informationen erfolgen in Kürze.

Tag der Diakonin +plus 2025 - Berufen. Bereit. Unaufhaltsam.

Am 29.04.2025 fand die zentrale Veranstaltung zum Tag der Diakonin+plus in Köln statt, zu der KDFB, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd), das Netzwerk Diakonat der Frau, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und erstmals auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) eingeladen hatten. Über 200 Teilnehmer*innen kamen nach Köln, um öffentlich für eine geschlechtergerechte Kirche einzutreten. Bei der Kundgebung am Kölner Dom machten Vertreterinnen der Verbände gemeinsam deutlich: Es braucht eine diakonische Kirche, die die Berufungen von Frauen ernst nimmt. Dabei gilt es, alle Generationen zu integrieren und auch die Stimme der jüngeren Kirchenmitglieder nicht zu unterschätzen. Nach der Kundgebung gab es einen Schweigemarsch durch die Kölner Innenstadt bis zur zentral gelegenen Kirche St. Maria im Kapitol, wo in einer vollen Kirche gemeinsam Gottesdienst gefeiert wurde. Danach gab es bei gutem Wetter die Gelegenheit für die Teilnehmer*innen, sich bei Getränken und Fingerfood im Innenhof der Kirche auszutauschen.

Netzwerk Diakonat der Frau

3. Diakonatskreis gestartetDas „Netzwerk Diakonat der Frau“ ermöglicht in Diakonatskreisen die Vorbereitung von Frauen auf Leitungsdienste in einer diakonischen Kirche. Es geht darum, die eigene Berufung zu klären, zu leben und zu entfalten. Dazu gehört es auch zu lernen, mit der Spannung umzugehen, dass nicht absehbar ist, wann die Kirche die Weihe von Frauen zu Diakoninnen ermöglichen wird. Die Teilnehmerinnen sollen ermutigt werden, Enttäuschungen auszuhalten und Widerstände in kreative Kraft umzusetzen. Der dritte Diakonatskreis startete im September 2020.

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Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 130.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.
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