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Katholik*innentag

15.04.2026

Rückblick: KDFB auf dem Katholik*innentag 2026 in Würzburg.

Vom 13. bis 17. Mai 2026 war Würzburg Gastgeber des 104. Katholik*innentags. In enger Zusammenarbeit mit dem Diözesanverband Würzburg präsentierte sich der KDFB Bundesverband mit einem gut besuchten Stand auf der Kirchenmeile und weiteren Programmpunkten. Der Stand bot Raum für Austausch, Information über die Arbeit und Anliegen des Frauenbundes sowie für persönliche Begegnungen. Zahlreiche Frauenbundfrauen unterstützten das Standteam vor Ort. Viele Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, den Verband näher kennenzulernen. Die Mitmachangebote boten einen guten Anknüpfungspunkt für Gespräche über die Arbeit des KDFB: Besonders die Taschenaktion, bei der Jutebeutel von den Besucher*innen selbst mit KDFB-Motiven und eigenen Kreationen bedruckt oder bemalt werden konnten, fand großen Zuspruch. Ebenso beliebt waren der Frauenbundkicker sowie der Ellen Ammann-Münzprägeautomat. Die Tage in Würzburg wurden zudem jeweils mit einem Morgenimpuls von Frauen aus dem Diözesanverband am Stand eröffnet.

Ein besonderer Moment war der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz am KDFB-Stand. Er gehörte zu nur wenigen ausgewählten Stationen seines Rundgangs über die Kirchenmeile – eine besondere Wertschätzung für die Arbeit des KDFB. Nachdem der Bundeskanzler eine Ellen Ammann-Münze geprägt hatte, spielte er eine kurze Partie am Frauenbundkicker gemeinsam mit Anja Karliczek sowie ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp und dem Würzburger Bischof Franz Jung. Der anschließende Austausch zwischen Friedrich Merz, Anja Karliczek und Monika Arzberger unterstrich die besondere Bedeutung des KDFB als Stimme in Politik, Gesellschaft und Kirche und bot Raum, über aktuelle gesellschafts- und sozialpolitische Themen zu sprechen. Besonders im Mittelpunkt standen dabei die KDFB-Forderungen nach Parität sowie nach der Abschaffung der Einkommensanrechnung auf die Hinterbliebenenversorgung (sog. Witwenrente).

Darüber hinaus gab es am Stand zahlreiche weitere politische und kirchenpolitische Besuche sowie Begegnungen mit Vertreter*innen aus Verbänden und Zivilgesellschaft, bei denen aktuelle Fragestellungen diskutiert werden konnten.

Ein weiterer Höhepunkt war der KDFB-Mitgliederempfang, bei dem rund 200 Frauenbundfrauen aus dem ganzen Bundesgebiet in der Behr-Halle des Würzburger Rathauses zusammenkamen. Begrüßt wurden die Frauen von KDFB-Präsidentin Anja Karliczek, Vizepräsidentin Annette Fischer sowie der Vorsitzenden des Diözesanverbands Würzburg, Anja Bauer. Kabarettistin Marlies Blume sorgte mit ihrem humorvollen Programm für viele heitere Momente. Ergänzt wurde der Abend durch die Ausstellung „Was Frauen tragen. Lebenswelten von Frauen heute“ des Diözesanverbands Würzburg, die während des gesamten Katholik*innentags in der Behr-Halle besucht werden konnte. Bei Snacks und Getränken blieb zudem ausreichend Zeit für Gespräche und Begegnungen in entspannter Atmosphäre.

Ein starkes Zeichen setzte der ökumenische Frauengottesdienst im Dom St. Kilian, der vom Christinnenrat, Frauen(t)räume Alzenau, der Frauenseelsorge im Bistum Würzburg sowie der Marianne-Dirks-Stiftung gemeinsam gestaltet wurde und an dem auch der KDFB mitwirkte. Der Gottesdienst war mit ca. 1400 Besucher*innen so gut besucht, dass der Einlass in den voll besetzten Dom gestoppt werden musste. Im Anschluss formierte sich eine Menschenkette vom Dom zur Augustinerkirche, initiiert von einem breiten Bündnis von Reformgruppen, auch dem KDFB. Sie setzte ein sichtbares Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche.

Auf großes Interesse stieß auch das KDFB-Podium „Zwischen Schutz und Schweigen – Sexuelle Gewalt und spiritueller Missbrauch in der Kirche“ in Kooperation mit der Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten der (Erz-)Bistümer und des Betroffenenbeirats bei der Deutschen Bischofskonferenz. Die Diskussion machte deutlich: Aufklärung, Prävention und konsequente Aufarbeitung bleiben zentrale Aufgaben. Der KDFB wird sich weiter intensiv mit diesem Thema befassen.

Darüber hinaus waren Frauenbundfrauen auch in weitere Podien, Aktionen und Beiträge eingebunden.

Der KDFB Bundesverband blickt dankbar auf Tage voller Engagement, Diskussion und Begegnung zurück. Der gemeinsame Auftritt mit dem Diözesanverband Würzburg hat gezeigt: Frauen im KDFB sind eine starke Stimme – in Politik, Gesellschaft und Kirche.

Aftermovie 104. Deutscher Katholikentag 2026 Würzburg

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Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 130.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.
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