"Mein KDFB Intern" steht Ihnen in Kürze wieder zur Verfügung.

Stellungnahmen und Veröffentlichungen

Der KDFB nimmt zu gesellschaftlich relevanten Themen in Politik, Kirche und Gesellschaft Stellung. Ausgewählte Stellungnahmen und Veröffentlichungen stehen als pdf zur Verfügung und können hier heruntergeladen werden. Einige der Standpunkte gibt es auch als Print-Variante, welche Sie über unseren Shop bestellen können. Die Standpunkte des KDFB verschaffen einen Gesamtüberblick der politischen Verbandspositionen.

Positionen des KDFB

Der Frauenbund engagiert sich für eine demokratische Gesellschaft und die Rechte und Interessen von Frauen. Unserem politischen Handeln liegen die zentralen christlichen Werte Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde zu Grunde. Die Standpunkte fassen unsere politischen Positionen zusammen.

In Frieden Handeln

Die Verwirklichung des Friedens ist eine ständige Herausforderung. Dabei geht es nicht um das Recht des Stärkeren, sondern um ein Leben in Würde, um gerechtes und solidarisches Miteinander sowie um den verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung. Nachhaltige und friedvolle Lösungen sind nötig, damit alle Menschen dauerhaft gut leben können.

Erinnerung verpflichtet

Zum 75. Jahrestag des Kriegsendes  (8. Mai 2020) stellt der KDFB in der Erklärung “Erinnerung verpflichtet” fest, dass dieser für Deutschland und Europa  bedeutsame Tag eine Aufforderung ist, Zivilcourage zu zeigen und sich für die Stärkung und den Ausbau der Demokratie einzusetzen und öffentlich Haltung gegen populistische Tendenzen zu beziehen.

Wiederverheiratete Geschiedene

Wir engagieren uns für einen offenen Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten in der Kirche. Sie dürfen in der Kirche nicht an den Rand gedrängt und ausgegrenzt werden, denn als Getaufte und Gefirmte sind sie selbstverständlich Teil der Gemeinde Christi.

Partnerschaftlich Kirche sein!

Wir treten dafür ein, dass Frauen und Männer bei der Weiterentwicklung von Aufgaben und Ämtern gleichberechtigt und gleichrangig mit ihren Kompetenzen, Charismen und Lebenswirklichkeiten beteiligt werden. Die Zukunft der Kirche hängt wesentlich von einem partnerschaftlichen und konstruktiven Miteinander von Frauen und Männern, Priestern und Laien ab.

Lebensverläufe und Alterssicherung

Alterssicherung muss unterschiedliche Lebensverläufe von Frauen und Männern berücksichtigen, sie braucht eine gesamtgesellschaftliche Solidarität. Fakt ist, dass Frauen aufgrund ihrer Biografien häufiger als  Männer von Altersarmut betroffen sind.  Wir brauchen mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Deshalb ist sie zu reformieren und zu erweitern.

Leben in Beziehungen

Menschen leben in Beziehungen und gestalten sie für- und miteinander. Gelingende Beziehungen – sei es in Ehe, Familie, Partnerschaft – brauchen eine diskriminierungsfreie Gesellschaft, in der Frauen, Männer und Kinder ihre Vorstellungen von Familie leben können. Es ist uns ein Anliegen, Familie in ihrer Vielfalt wertzuschätzen, zu stärken und keine Form auszugrenzen. Wir sprechen uns auch dafür aus, gleichgeschlechtlichen Paaren in der Kirche den Segen Gottes für ihre Partnerschaft zu spenden.

Kinderwunsch und Wirklichkeit

Immer mehr Frauen (und Männer) mit unerfülltem Kinderwunsch denken über eine Methode assistierter Reproduktionsmedizin nach. Wir wissen um tiefe Sehnsüchte nach einem Leben mit Kind und als Familie und um leidvolle Erfahrungen, wenn Wünsche nicht in Erfüllung gehen. Der KDFB blickt kritisch auf Möglichkeiten und ethische Grenzen im Bereich der Kinderwunschbehandlung.

Gender, Gender Mainstreaming und Frauenverbandsarbeit

Zum individuellen Frau- oder Mannsein gehören das biologische Geschlecht (Englisch: sex) und das soziale Geschlecht (Englisch: gender), unsere Geschlechterrolle. Das Ziel von Gender Mainstreaming ist, eine tatsächliche Gleichberechtigung der Geschlechter zu erreichen – in Politik, Gesellschaft und Kirche. Als Strategie ersetzt Gender Mainstreaming nicht die Verständigung über Werte, z.B. in der Diskussion um die Bedeutung von Ehe und Familie.

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