KDFB

Struktur

Gremien und Mitgliederstruktur

Der Katholische Deutsche Frauenbund hat im gesamten Bundesgebiet in den Diözesen mehr als 1.800 Zweigvereine mit rund 180.000 Mitgliedern. Die Mitglieder prägen über die verschiedenen Gremien und Gliederungen die Arbeit des Frauenbundes. Dazu gehören auf der Bundesebene der Bundes­vorstand, der Bundesausschuss, die Bundesdelegiertenversammlung, die Bundesgeschäftsstelle, die Kommissionen sowie die Einrichtungen. Daneben spiegeln die regionalen Verbände auf Landes- und Diöze­sanebene und die Zusammenarbeit des KDFB mit anderen Verbänden die Vielfalt des frauenbundlichen Engagements wider.

Bundesvorstand

Die Aufgabe des Bundesvorstandes ist die Leitung des Frauenbundes im Rahmen der Satzung und der besonderen Beschlüsse der Bundesdelegiertenversammlung. Er trägt - in Verbindung mit den anderen Bundesgremien - die Verantwortung für eine den Zielen des Frauenbundes entsprechende Zusammenarbeit der Mitglieder und der Bundesorgane.

Fast alle Mitglieder des Bundesvorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus, nur die Bundesgeschäftsführerin nimmt ihre Aufgaben hauptamtlich wahr.

Bundesausschuss

Zu den Aufgaben des Bundesausschusses zählen insbesondere die Verwirk­lichung der in der Satzung festgelegten Ziele, die Einrichtung von Sach­kommissionen und Arbeitskreisen zum Studium und zur Bearbeitung be­stimmter Fragen, die Einrichtung von Werken des KDFB, die Entgegen­nahme und Behandlung von Berichten des Bundesvorstandes über die Füh­rung der Verwaltungsgeschäfte und die Vermögensverwaltung, die Bera­tung der Satzung und Durchführungsverordnung zur Vorlage bei der Bun­desdelegiertenversammlung, die Beratung von Anträgen der Mitglieder und die Wahl der Delegierten des Bundes in Gremien außerhalb des Ka­tholi­schen Deutschen Frauenbundes und die Wahl der Geistlichen Beirä­tin/des Geistlichen Beirates.

Bundesdelegiertenversammlung

Die Bundesdelegiertenversammlung besteht u.a. aus den Mitgliedern des Bundesausschusses und den gewählten Delegierten der Diözesan- und der Landesverbände, der Vertreterin der Einzelmitglieder sowie  den Bundesvorsitzenden der Einrichtungen. Sie nimmt unter anderem Stellung zu zeitnahen Fragen für die Arbeit der Zweigvereine, Diözesan- und Landesverbände, wählt die Mitglieder des Bundesvorstandes, setzt die an den Bundesverband zu leistenden Beiträge fest, ändert die Satzung und beschließt über die Auflösung des Bundesverbandes.

Die Bundesdelegiertenversammlung tritt jährlich, mindestens aber alle zwei Jahre, zusammen. Sie muss außerdem vom Bundesvorstand einberufen werden, wenn drei Viertel der Mitglieder dies verlangen.

Bundesgeschäftsstelle

Die Bundesgeschäftsstelle ist für die laufenden Geschäfte verantwortlich. Zur Umsetzung der in den Gremien des KDFB beschlosse­nen Aufgaben, Maßnahmen und Initiativen sind die hauptamtlichen Mitar­beiterinnen der Bundesgeschäftsstelle zuständig in den Aufgabenbereichen Bildungs- und Informationsveranstaltungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Archi­vierung, Dokumentation, Koordination der Zusammenarbeit mit Gremien in Politik, Kirche und Gesellschaft sowie Kooperation mit anderen Verbänden und Institu­tionen.

Kommissionen

Die Gründung und Besetzung der Kommissionen wird auf den Sitzungen des Bundesausschusses festgelegt. Die einzelnen Kommissionen legen ihre Aufgaben in Absprache mit dem Bundesvorstand fest. Dem KDFB gehören folgende Kommissionen und die Arbeitsgruppe Zeitgeschichte an:  

Einrichtungen

Zu den Einrichtungen des KDFB gehören der VerbraucherService im KDFB e.V. als Berufsvertretung von Familienfrauen und die Landfrauenvereinigung des KDFB e.V. als Zusammenschluss der Frauen im ländlichen Raum.

Wichtiger Kooperationspartner des KDFB ist AGENDA - Forum katholischer Theologinnen e.V. , in dem katholische Theologinnen in Kirche und Gesellschaft verantwortliche Aufgaben übernehmen oder solche Tätigkeiten anstreben.