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"einfach unterwegs" zur Seligen Stilla in Abenberg

Foto: Wolfgang Sauber - Commons Wikimedia

Am 15. Juli 2018 wird in Abenberg das Stillafest gefeiert. "einfach unterwegs" lädt Sie ein, sich auf die Spuren der Seligen Stilla in Abenberg in der Diözese Eichstätt zu begeben.

Stilla wurde um 1100 als Grafentochter in Abenberg geboren. Ihr Name ist wahrscheinlich auf ihr ruhiges Wesen zurückzuführen. Sie blieb unverheiratet und lebte der Legende nach zusammen mit ihren drei Dienerinnen ein zurückgezogenes Leben in Gebet und Nächstenliebe. Bis heute wird Stilla wegen ihrer Hilfsbereitschaft gegenüber Kranken, Armen und Kindern verehrt. 1927 wurde sie seliggesprochen.

1130 stiftete Stilla die erste Kirche, die ihr Verwandter Otto von Bamberg einweihte. Von Beginn an war diese Kirche eine besondere Stätte des Gebetes. Nachdem Stilla um 1150 gestorben war, entwickelte sich eine Wallfahrt zu ihrem Grab, das innen an der Nordseite zu sehen ist. Am Stilla-Altar befindet sich eine Büste der Seligen.

Ob Stilla auch ein Kloster bauen wollte, ist historisch nicht eindeutig belegbar. Der Eichstätter Bischof Wilhelm von Reichenau gründete 1488 das erste Kloster an der Kirche. Nach der Säkularisation konnte es 1920 von der Kongregation der Schwestern von der Schmerzhaften Mutter wieder besiedelt werden. Die Anlage auf einer Anhöhe ist städtebaulich ein Gegenpol zur Burg von Abenberg.

Gedenktag der Seligen Stilla ist in der katholischen Kirche der 19. Juli. In Abenberg wird seit 1971 um diese Zeit alljährlich das Stillafest gefeiert, um an die Stadtpatronin zu erinnern.

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Redaktion: Gerlinde Wosgien