KDFB

Tag der Diakonin am 29.04.2020

Seit 1998 veranstaltet der KDFB am 29. April, dem Gedenktag der Hl. Katharina von Siena, den "Tag der Diakonin". Damit setzt sich der Verband für die Öffnung des sakramentalen Diakonats für Frauen ein. Die Einbeziehung von Frauen in alle kirchlichen und diakonischen Strukturen sieht der Frauenbund als sinnvolles und notwendiges Zeichen einer partnerschaftlichen und glaubwürdigen Kirche. Frauen und Männer sind in gleicher Weise zum Dienst am Nächsten befähigt und ihnen sollen auch Ämter in gleicher Weise offenstehen.

Durch die Taufe sind Frauen und Männer berufen und befähigt, Gottes Auftrag zu erfüllen und in seiner Welt zu wirken. Daher setzt sich der KDFB für einen gleichberechtigten Zugang aller Getauften und Gefirmten - entsprechend ihrer Charismen - zu allen Sakramenten und Ämtern der Kirche ein. Wir fordern die Bischöfe auf, dass sie ihre Verantwortung für grundlegende Reformen in der Kirche übernehmen. Hier finden Sie weitere Informationen des KDFB zum Thema "Weihe".

Weitere Informationen zum Diakonat der Frau erhalten Sie hier.

AKTUELLE Informationen zur Beteiligung am Tag der Diakonin 2020 - #frauendiakonatjetzt:

Die Corona-Pandemie schränkt das private, verbandliche, öffentliche und kirchliche Leben ein. Feiern, Zusammenkünfte, Veranstaltungen, Gottesdienste wie auch zum Tag der Diakonin sind nicht in der bekannten Form möglich. 
Aber: Der Tag der Diakonin am 29. April wurde nicht abgesagt, er fand statt! Nur anders als gewohnt.

In der aktuellen Corona-Krisenzeit zeigt sich deutlich, dass Frauen das soziale und mitmenschliche Leben aufrecht halten. Ihr diakonischer Dienst in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Hospizen, Obdachloseneinrichtungen ist unverzichtbar. Wie wäre es, wenn z.B. Krankenhausseelsorgerinnen oder Frauen in der Pflege zu Diakoninnen geweiht werden könnten, weil sie den diakonischen Dienst schon so lange und aus Überzeugung und Liebe zu den Menschen ausüben? Sie würden Anteil haben am amtlichen Handeln der Kirche. Sie würden der Kirche guttun.

Die Forderung zur Öffnung des sakramentalen Diakonats für Frauen ist heute noch dringlicher, auch wenn das gemeinsame Beten darum am 29. April weder zentral noch dezentral stattfinden kann. Die Verbundenheit untereinander wird aber dadurch nicht geschmälert. Dazu ist das Anliegen, für das sich Frauen und Männer seit vielen Jahren einsetzen, viel zu wichtig.

Daher luden der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), das Netzwerk Diakonat der Frau und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) zu einer anderen Beteiligung am Tag der Diakonin ein. In den sozialen Medien haben wir gemeinsam auf unsere Forderung aufmerksam gemacht. Unter dem Hashtag #frauendiakonatjetzt wurde deutlich, wie notwendig und dringend Änderungen in der Kirche sind. Bereits beim Katholikentag 2016 in Leipzig hatten viele Frauen und Männer beim Abschlussgottesdienst mit Plakaten und beschrifteten Schals gefordert: Frauendiakonat – jetzt!

Wir thematisieren am Festtag der großen Heiligen Katharina von Siena, die sich selbst nicht scheute, mit Konsequenz und Hartnäckigkeit das von ihr als richtig Erkannte gegen Widerstände zu verfolgen, die Hoffnung auf Gerechtigkeit, auch in der Kirche: Erheben wir gemeinsam unsere Stimme!

Materialien:

 

Bildergalerie zum Tag der Diakonin am 29.04.2020

Hashtag
#frauendiakonatjetzt
Schicken Sie uns gerne auch Ihre Bilder!
Dr. Maria Flachsbarth, MdB; Präsidentin
Dr. Maria Flachsbarth, MdB; Präsidentin
Dorothee Sandherr-Klemp; Geistliche Beirätin
Dorothee Sandherr-Klemp; Geistliche Beirätin
Emilia Müller; Vizepräsidentin und Landesvorsitzende Bayern
Birgit Mock; Vizepräsidentin
Rose Schmidt; Vizepräsidentin
Sabine Slawik; Vizepräsidentin
Ulrike Stowasser; Vizepräsidentin
Dr. Monika Arzberger; Vizepräsidentin
 

Vielen Dank für Ihre Bilder:

 

Die Bildergalerie finden Sie weiter unten auf dieser Seite!

Statement der Vorsitzenden von: Netzwerk Diakonat der Frau, KDFB, ZdK und kfd