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KDFB-Spendenaktion für UN WOMEN

Foto: Gabriele Klöckner, KDFB
Karin Nordmann (Mitte) nahm den Spendenscheck entgegen und dankte allen Spenderinnen für die großzügige Unterstützung.

KDFB-Spendenaktion für UN WOMEN-Flüchtlingsprojekt

Köln/Bonn, 27.03.2017 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt die UN-Frauenrechtsorganisation UN Women und UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. mit einer Geldspende zugunsten des Flüchtlingslagers Za´atari in Jordanien. Es bietet rund 80.000 syrischen Geflüchteten eine Heimat; 80 Prozent von ihnen sind Frauen und Mädchen.

Bundesweit beteiligten sich Frauenbundfrauen an der Spendenaktion der KDFB-Mitgliederzeitschrift „Engagiert – Die Christliche Frau“ zur Unterstützung geflüchteter syrischer Frauen in dem Camp Za´atari. KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth und Sabine Slawik, stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes des KDFB, überreichten im Rahmen des KDFB-Bundesausschusses einen Spenden-scheck in Höhe von 87.659,50 Euro an Karin Nordmeyer, Vorsitzende von UN Women Nationales Komitee Deutschland. Der KDFB ist Mitglied des Deutschen Komitees.

„Nächstenliebe und Solidarität hängen für den Frauenbund unmittelbar mit dem Engagement für eine friedliche und gerechte Welt zusammen. Das Schicksal Geflüchteter, besonders das von Frauen und Kindern, berührt uns und ruft zum Handeln auf. Die geflüchteten syrischen Frauen und Mädchen in dem Camp Za´atari benötigen vielfältige Unterstützung, damit sie Strategien für eine eigenständige Existenz und eine bessere Zukunft, möglichst in ihrer Heimat Syrien, entwickeln können“, erklärt KDFB-Präsidentin Flachsbarth.

Karin Nordmeyer, Vorsitzende der Frauenrechtsorganisation UN Women in Deutschland, dankte dem Frauenbund ausdrücklich für sein Engagement und die großzügige Spende, da das Projekt Za´atari ausschließlich über Spendengelder finanziert wird.

„Die ‚Oasen‘ bzw. ‚Sicheren Orte‘ bieten syrischen Frauen in dem jordanischen Flüchtlingscamp Za'atari Schutz vor Gewalt, Bildungs- und Ausbildungsprogramme an. Die „work for cash“-Programme bieten ihnen zudem Kinderbetreuung an, während sie arbeiten und lernen. Die Nachfrage ist enorm und bislang konnten längst nicht alle Frauen in die Programme aufgenommen werden. Bildung und die Möglichkeit, ein eigenes Einkommen zu erarbeiten, bedeutet für diese Frauen, für sich und ihre Kinder zusätzliche Nahrungsmittel kaufen zu können und sich ihre Menschenwürde zu erhalten. UN Women unterstützt Frauen darin, ihre Rechte kennenzulernen und sich an Entscheidungsprozessen in den zwei Komitees des Camps zu beteiligen, um ihre Bedürfnisse durchzusetzen.“, so Karin Nordmeyer.

Für beide Frauenorganisationen hat die Existenzsicherung, Bildung und Gleichberechtigung von Frauen sowie Gewaltfreiheit eine hohe Priorität. Dies gilt besonders für allein reisende, allein erziehende und traumatisierte geflüchtete Frauen. „Wir halten es für dringend erforderlich, dass sowohl die deutsche als auch die internationale Entwicklungszusammenarbeit die besondere Schutzbedürftigkeit von Frauen und ihre Rolle stärker in den Blick nimmt. Da es häufig Frauen sind, die das Leben ihrer Familie sichern, brauchen sie jede Unterstützung für ein zukunftsfähiges und friedliches Leben“, so Karin Nordmeyer und Maria Flachsbarth.

 

UN Women Nationales Komitee ist ein gemeinnütziger Verein und eins von 15 nationalen Komitees, die die Arbeit von UN Women unterstützen. Die Arbeit von UN Women beruht auf der festen Überzeugung, dass jede Frau ein Recht auf ein Leben frei von Armut, Diskriminierung und Gewalt hat.

Kontakt:

Bettina Jahn

UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V.   

Wittelsbacherring 9, 53115 Bonn

Tel.: 0228 - 454934 - 10

E-Mail: b.jahn@unwomen.de

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 

Kontakt:

Ute Hücker

Katholischer Deutscher Frauenbund e.V.

Kaesenstraße 18, 50677 Köln

Telefon: 0221 – 860 92 - 24

E-Mail: ute.huecker@frauenbund.de

 

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