KDFB

"Maria, schweige nicht!"

Der KDFB führt mit der Aktion "Maria, schweige nicht!" das Anliegen der Initiative "Maria 2.0" fort und unterstreicht damit sein langjähriges Engagement für eine zukunftsfähige, geschwisterliche Kirche, in der Frauen und Männer gleichberechtigt sind und in gleicher Weise Verantwortung übernehmen. Dazu zählt auch die Frage nach Ämtern und Strukturen der Kirche.

Die große inner- und außerverbandliche Resonanz auf die Initiative "Maria 2.0" im Mai diesen Jahres hat gezeigt, wie sehr sich Frauen (aber auch Männer) eine erneuerte und partnerschaftlich ausgerichtete Kirche wünschen. Zahlreiche Frauen beteiligten sich mit verschiedenen Aktionen daran, darunter viele Frauenbundfrauen. Diesem Anliegen greift der KDFB mit der Aktion "Maria, schweige nicht!" wieder auf und setzt einen eigenen Akzent. Maria Magdalena, erste Zeugin der Auferstehung und Apostolin der Apostel, sowie Maria, die Mutter Jesu, die mit ihrem freien Ja zu Gottes Wort die Heilsgeschichte eröffnete, sind Namensgeberinnen der Aktion. Beide haben, ebenso wie andere Frauen in der Bibel, nicht geschwiegen. Sie haben in Worte gefasst, was ihnen wichtig war.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung, sowohl im Verband, in der direkten Umgebung, in Netzwerken oder in den sozialen Medien. Dazu stehen Aktionsmaterialien zur Verfügung, z.B. ein Aktionslogo, eine Postkarte mit einem eigenen Donnerstagsgebet, mit dem sich der KDFB in die Initiative von Ordensfrauen in der Schweiz und in Deutschland einreiht, die jeweils am Donnerstag um die Erneuerung der Kirche beten, ein Plakat "Dazu schweige ich nicht", Gottesdienstvorschläge zum Fest Maria Magdalena, weitere Anregungen und Hintergrundinformationen. Ebenso laden wir dazu ein, in Gottesdiensten ein weißes Accessoire oder ein weißes Kleidungsstück zu tragen, denn Weiß symbolisiert die Taufgnade, die Frauen und Männern in gleicher Weise verliehen ist. Weitere Informationen finden Sie unter www.mariaschweigenicht.de.

Alle Materialien können in eigene Aktivitäten integriert werden. Setzen Sie auch online unter dem Hashtag #mariaschweigenicht ein Zeichen für eine geschwisterliche Kirche, für notwendige Reformen und für ein gleichberechtigtes Wirken von Frauen und Männern, Priestern und Laien. Je mehr Frauen dabei sind, umso deutlicher wird der Wunsch nach Veränderungen, aber auch, dass ihre Geduld erschöpft ist.