KDFB
30.01.2018

Glückwünsche zum Geburtstag

Foto: KDFB

Prof. Barbara John (links) erhielt von KDFB-Bundesgeschäftsführerin Christiane Fuchs-Pellmann einen Scheck über 10.000 Euro zur Unterstützung der Hinterbliebenen von NSU-Opfern.

Am 18. Januar 2018 beging Prof. Barbara John, Diözesanvorsitzende des KDFB Berlin, ihren 80. Geburtstag. Dazu gratuliert KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth sehr herzlich. Sie wünscht Barbara John weitere gesunde und erfüllte Jahre mit viel Freude bei ihrem vielfältigen Engagement in Politik, Gesellschaft und im Frauenbund, dem sie bereits seit vielen Jahren angehört. Maria Flachsbarth würdigt das besondere politische und verbandliche Engagement: „Sie tun den Menschen gut, sind unerschrocken, mutig und positiv-perspektivisch. Danke für Ihre Gradlinigkeit, für Ihre Überzeugung und besonders für Ihr Mitdenken und Mittun im Frauenbund.“

Bevor Barbara John 2009 als KDFB-Diözesanvorsitzende gewählt und erst kürzlich wiedergewählt wurde, war sie ab 1999 mehrere Jahre kooptiertes Mitglied im Bundesausschuss des KDFB. Dort brachte sie ihre Kompetenz als Ausländerbeauftragte des Berliner Senats in die inhaltliche Auseinandersetzung des Verbandes mit Themen wie Integration, Migration, Umgang mit Minderheiten, Interkulturalität ein und wirkte dazu als Referentin in einem Studienteil des Bundesausschusses mit.

Im Oktober 2013 startete der Frauenbund über die Mitgliederzeitschrift „KDFB Engagiert – Die christliche Frau“ eine Spendenaktion zur Unterstützung der Hinterbliebenen von NSU-Opfern. Damit stellte sich der Verband an die Seite von Barbara John, die 2012 zur Ombudsfrau der Bundesregierung für diese wichtige Aufgabe ernannt wurde.

Im Rahmen des bundesverbandlichen Schwerpunktthemas „friedVOLLgerecht“ beteiligten sich Frauenbundfrauen mit kleinen und großen Beiträgen an der Spendenaktion und drückten so ihre Anteilnahme und Solidarität mit den Opferfamilien aus. KDFB-Bundesgeschäftsführerin Christiane Fuchs-Pellmann überreichte im Sommer 2014 einen symbolischen Scheck über 10.000 Euro an Barbara John. Diese Spende trug dazu bei, dass z.B. Angehörigen der Opfer eine Teilnahme an den NSU-Prozesstagen in München oder eine gezielte psychologische Betreuung zur Verarbeitung des grausamen Geschehens ermöglicht wurde.

„Als gesellschaftspolitisch engagierter Frauenverband, der sich für Frieden, Gerechtigkeit, Demokratie und Toleranz in unserem Land engagiert, wollen wir mit unseren Spenden ein Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit und gegenseitige Achtung setzen“, so KDFB-Präsidentin Flachsbarth zu dieser Spendenaktion.

Dass die Berliner KDFB-Diözesanvorsitzende John nicht nur eine engagierte Politikerin, sondern auch als katholische Frau in der Kirche aktiv ist, wurde am 29. April 2014 in Berlin sichtbar. Der KDFB feierte an diesem Tag zusammen mit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken und dem Netzwerk Diakonat der Frau den „Tag der Diakonin“. Er stand unter dem Motto „Wer ist meine Nächste? Wer ist mein Nächster?“. Am Beispiel der Flüchtlingsarbeit wurde die Verbindung der diakonischen und politischen Dimension der Kirche deutlich.

Barbara John gehörte zu den Gastgeberinnen im Helene-Weber-Haus, in dem sich nach Podiumsgesprächen und einem Gottesdienst über 200 Frauen aus verschiedenen Teilen der Republik zum Austausch trafen. In ihrer Ansprache verwies sie darauf, dass die Zuwendung zu den Nächsten zu den Grunddimensionen der Kirche gehört und dass Frauen diese diakonischen Aufgaben schon immer mit viel Herzblut und Überzeugung wahrgenommen haben. Nöte und Sorgen von Menschen in den Blick zu nehmen sei Teil der Sendung von Christinnen und Christen, aber auch soziale und politische Verpflichtung.