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KDFB begrüßt Rentenpaket

Köln, 08.11.2018 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) begrüßt das vom Bundestag heute beschlossene Gesetz über Leistungsverbesserungen und die Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung. „Als Verband von Frauen aller Generationen begrüßen wir in dem verabschiedeten Rentenpaket besonders die Ausweitung der Mütterrente. Dies ist ein wichtiger Schritt zu mehr Rentengerechtigkeit“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.

Der KDFB engagiert sich seit vielen Jahren für eine generationengerechte Alterssicherung und den Abbau des erhöhten Altersarmutsrisikos für Frauen. Die bessere Anerkennung der Lebensleistung älterer Frauengenerationen ist dabei ein wichtiges Anliegen, um der drohenden Altersarmut entgegenzuwirken.

„Die heute beschlossene Regelung, Erziehungsleistungen für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, mit zweieinhalb Entgeltpunkten in der gesetzlichen Rentenversicherung anzuerkennen, ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung aller Mütter“, so Flachsbarth. Die Präsidentin weist darauf hin, dass sich der KDFB weiterhin für eine tatsächliche Gleichbehandlung bei der Anerkennung von Erziehungszeiten einsetzen und den ausstehenden halben Entgeltpunkt pro Kind bei der Rentenberechnung weiter einfordern wird. Der KDFB fordert zudem, dass die sog. Mütterrente nicht auf die Leistungen aus dem Grundsicherungsbezug im Alter angerechnet wird.

Ute Hücker

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

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