KDFB
30.08.2017

Ökumenische Schöpfungszeit

www.oekumene-ack.de

"So weit Himmel und Erde ist" (Psalm 148) - Motto der ökumenischen Schöpfungszeit 2018

Verantwortung für die Schöpfung übernehmen

Köln, 30.08.2017 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt die Aktion „Ökumenische Schöpfungszeit“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland. Sie steht unter dem Motto „So weit Himmel und Erde ist“ und findet vom 01.09. – 04.10.2017 statt.

Im Mittelpunkt der bundesweiten Aktion christlicher Kirchen steht die Schönheit der Schöpfung, obwohl ihr immer mehr Menschen Schaden zufügen und sie damit an den Rand der Erschöpfung bringen. KDFB-Vizepräsidentin Rose Schmidt stellt dazu fest: „Je mehr Raubbau an der Natur betrieben wird, desto mehr Lebensräume gehen verloren – für Menschen, Tiere, Pflanzen – und desto mehr Ungerechtigkeiten und Unfrieden entstehen. Wenn die Schöpfung auch in Zukunft Bestand haben soll, müssen jetzt Missstände und Gefährdungen wie z.B. Klimawandel, Umwelt- und Müllprobleme oder die wahrnehmbare Wegwerfkultur abgewendet werden.“ Wer die Umwelt nur als frei verfügbare Selbstverständlichkeit wahrnehme und sie zur Steigerung des eigenen Profits auf Kosten der Natur und Menschen ausnutze, verliere den Respekt vor der Schöpfung als Geschenk Gottes, so Schmidt.

Nach Meinung des KDFB geht Schöpfungsverantwortung mit Weltverantwortung einher und zählt zu den Kernaufgaben der Kirchen. Dies wird laut Schmidt in der 2015 veröffentlichten Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus deutlich, die den Zusammenhang von Schöpfungsbedrohung und Umweltzerstörung mit dem Engagement für weltweite soziale Gerechtigkeit und der Solidarität mit den Armen herstellt.

„Als Frauenverband mit christlicher Werthaltung appellieren wir an Politik, Wirtschaft, Kirche und Verbände, vor allem aber an jede und jeden Einzelnen, die Impulse der Enzyklika aufzunehmen und im Sinne nachfolgender Generationen Verantwortung für den Lebensraum Erde zu übernehmen und ihre Schönheit zu erhalten“, erklärt die KDFB-Vizepräsidentin. Sie sei dankbar, dass die Landfrauenvereinigung des KDFB sich bereits seit Jahrzehnten für eine intakte Natur und die Würde von Mensch und Tier einsetze und immer wieder zur Überprüfung von Konsum- und Umweltverhalten auffordere, so Schmidt.

Ute Hücker

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

 

Hier können Sie die Pressemitteilung herunterladen.

 

Arbeitsmaterialien, Hintergrundinformationen, einen Gottesdienstvorschlag, Anregungen für Aktionen vor Ort während der vierwöchigen Ökumenischen Schöpfungszeit finden Sie auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland www.oekumene-ack.de.

Auch der Christinnenrat hat einen Gottesdienstentwurf erstellt, den Sie hier finden.

Die Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus finden Sie hier.