KDFB
25.09.2017

Verantwortung für Demokratie übernehmen

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Köln, 25.09.2017 – Dr. Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) wurde in den Deutschen Bundestag wiedergewählt, dem sie seit 2002 angehört. Sie betonte angesichts des Einzugs der rechtspopulistischen Partei AfD in das Parlament die Verantwortung der Zivilgesellschaft, sich in Wort und Tat für die Demokratie einzusetzen.

„Der Frauenbund steht bereit, sich weiterhin engagiert für die Stärkung und den Ausbau der Demokratie einzusetzen“, so Dr. Maria Flachsbarth nach der Bundestagswahl. „Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie sich unbeirrt für eine gelingende Integration der zu uns geflüchteten Menschen in einer sozial gerechten Gesellschaft einsetzt. Dazu gehört, die Schwachen am Rande unserer Gesellschaft besonders im Blick zu halten und Strategien für den Umgang mit der AfD im Deutschen Bundestag zu entwickeln.“ Es gelte, auch im parlamentarischen Tagesgeschäft populistischen Tendenzen, sozialen Ausgrenzungen und Rassismus entschieden entgegenzutreten. „Der KDFB tritt für eine Gesellschaft ein, die von Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde geprägt ist und in der Frauen und Männer unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft gleiche Verwirklichungschancen haben“, so Flachsbarth. Diese Forderungen müssen nach Meinung der KDFB-Präsidentin im Regierungsprogramm Priorität haben.

Der Frauenbund gratuliert seiner Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth (CDU) sowie den KDFB-Mitgliedern Dorothee Bär (CSU), Sybille Benning (CDU), Britta Dassler (FDP), Marie-Luise Dött (CDU), Prof. Monika Grütters (CDU), Rita Hagl-Kehl (SPD), Marianne Schieder (SPD), Dr. Anja Weisgerber (CSU), Annette Widmann-Mauz (CDU) und Emmi Zeulner (CSU) zur Wahl in den neuen Deutschen Bundestag. Der Verband wünscht ihnen für die bevorstehende Amtszeit viel Kraft, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern, sowie Durchsetzungsvermögen bei der Vertretung von Fraueninteressen.

Gabriele Klöckner

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

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