Führungskraft im KDFB
und noch keinen Zugang?


Eine kluge Entscheidung für den Weg der Kirche

Dr. Beate Gilles Profilaufnahme

Dr. Beate Gilles; Foto: Schnelle/DBK

Köln, 23.02.2021

Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) begrüßt die Wahl und Ernennung von Dr. Beate Gilles zur ersten Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz ausdrücklich. „Wir freuen uns über diese kluge Entscheidung und wir danken den Bischöfen, allen voran ihrem Vorsitzenden Bischof Bätzing, dass sie in einer Zeit der Umbrüche und der anstehenden Reformen dieses klare Zeichen für eine stärkere Beteiligung von Frauen in der katholischen Kirche setzen“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.

Der KDFB setzt sich seit Jahrzehnten für eine geschwisterliche Kirche und damit auch mehr Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche ein. Dies betrifft sowohl die Einbeziehung von Frauen in Leitungs- und Führungspositionen als auch die Öffnung zu Ämtern und Diensten in der katholischen Kirche.

„Frauen und Männer haben beide als Kinder Gottes die gleiche Würde. Sie sind einander ebenbürtig und gleichberechtigt. Wir fordern daher die volle Teilhabe von Frauen in Kirchenleitung, Verkündigung, theologischer Wissenschaft und Gottesdiensten. Geschwisterlichkeit ist die notwendige Voraussetzung für eine zukunftsfähige Kirche. Mit der neuen Generalsekretärin Dr. Beate Gilles erhält der eingeschlagene Weg zur Erneuerung der Kirche eine neue Dimension und neue Perspektiven. Wir wünschen ihr und allen Bischöfen Gottes Segen sowie ein gutes und vertrauensvolles Miteinander auf dem Synodalen Weg und darüber hinaus“, so Maria Flachsbarth.

Ute Hücker
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.
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