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Solidarität mit Frauen in England, Wales und Nordirland

Köln/München, 02.03.2022

Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) lädt zur Beteiligung am Weltgebetstag der Frauen ein. Jährlich kommen am ersten Freitag im März in über 150 Ländern Frauen zusammen, um miteinander zu sprechen und Gottesdienst zu feiern. Das Motto für den 4. März 2022 lautet: „Zukunftsplan: Hoffnung“. Christinnen aus England, Wales und Nordirland haben dazu Texte erstellt. 

„Alle Gottesdienstbesucher*innen wissen, dass die gleiche Liturgie von vielen Millionen Menschen rund um den Globus gefeiert wird – trotz Pandemie und der beängstigenden Situation in Russland und der Ukraine. Das ist ein starkes Zeichen der Hoffnung, Solidarität und Verbundenheit im Glauben“, stellt KDFB-Vizepräsidentin Sabine Slawik fest. Wie in den Vorjahren werden sich bundesweit zahlreiche KDFB-Gruppen am Weltgebetstag beteiligen und sich solidarisch zeigen mit Frauen, deren Lebensbedingungen von Gewalt, Diskriminierung und fehlenden Zukunftsperspektiven geprägt ist.

Der KDFB Landesverband Bayern bietet seit 1988 ökumenische Vorbereitungswochenenden für den Weltgebetstag (WGT) an. „Frauen können beim Weltgebetstag ihre ganzheitliche Spiritualität leben. Die Grundideen des WGT sind informiertes Beten und betendes Handeln – also Gottesdienst feiern mit dem Wissen um die Lebenssituation im Weltgebetstagsland und die Unterstützung von weltweiten Projekten durch die Kollektengabe“, betont Emilia Müller, Vorsitzende des KDFB Bayern.

Die Pandemie und die kriegerische Situation in der Ukraine bestimmen aktuell das Leben vieler Menschen, besonders Frauen. Zuversicht schwindet, Ängste werden stärker. Aber Christ*innen glauben an die Rettung dieser Welt. Diese Hoffnung kommt auch in der Bibelstelle Jeremia 29,11-14 zum Ausdruck, die die Frauen aus England, Wales und Nordirland ausgesucht haben: Gott hat Pläne des Friedens und nicht des Unglücks für die Menschen! Beim Weltgebetstag Spuren der Hoffnung nachzugehen: dazu laden Frauen am 4. März ein.

Der KDFB ist seit vielen Jahren Mitglied dieser größten weltweiten ökumenischen Bewegung. Er setzt sich mit anderen christlichen Frauenverbänden für weltweite Frauensolidarität, Frieden und Versöhnung ein. „Unser christliches Menschenbild und unser Demokratieverständnis sind der Motor für unsere Forderungen nach Gerechtigkeit und einem würdevollen Leben für alle Frauen dieser Welt“, so Emilia Müller und Sabine Slawik.

Mehr unter:

www.weltgebetstag.de

www.frauenbund.de

www.frauenbund-bayern.de

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Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 160.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.
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