KDFB

Februar 2019

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Foto: www.pixabay.de

Flächendeckend die Sternsingeraktion durchzuführen, jedes Haus zu besuchen, das ist in vielen Gemeinden schwierig geworden. Wir bekamen in diesem Jahr Unterstützung von einigen Eltern, die mit ihren Kindern zusammen in einer Gruppe von Haus zu Haus gingen.

Aus der Not wurde eine Tugend, generationsübergreifend wurde der Segen gebracht – ein schönes Bild.

Auch im Tagesevangelium (Lk 2, 22-40) des Festes Darstellung des Herrn (Maria Lichtmess) vom 2. Februar spielen unterschiedliche Generationen eine Rolle. Die hochbetagten Hanna und Simeon teilten nicht nur ihre Passion für den Tempel, sondern übernahmen auch für die jüngere Generation einen liturgischen Dienst, wenn man so will. Simeon segnete die Eltern von Jesus und Hanna wurde zur Verkünderin der Person Jesu.

Ideal wenn das gelingt - dass unterschiedliche Generationen für dieselbe Sache aktiv werden, oder dass die eine Generation mit ihrer Lebensweisheit und ihrem Zutrauen oder mit ihrem Schwung und ihrer Lust an Neuem die andere bereichert.

Damit das Miteinander der Generationen gelingt, muss jede auf die jeweils andere zugehen, so wie es Maria und Josef mit Jesus und Hanna und Simeon getan haben. Die Jungen und die Alten warten nicht auf den ersten Schritt der jeweils anderen, sondern ergreifen selbst Initiative und gehen zum Tempel, wo sie der anderen Generation begegnen. Sich den anderen zu öffnen, zu geben, aber auch ohne Skrupel nehmen zu dürfen sind wichtige Haltungen in einem gelingenden Dialog – nicht nur zwischen den Generationen.

Andrea M. Friedrich

Dr. Andrea M. Friedrich
Geistliche Beirätin, Diözesanverband Bamberg