KDFB

August 2017

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Weite

Foto: C. Schmidt

Ich fahre im Urlaub gern ans Meer. Am liebsten an die Nordsee. Nicht, um mich am Strand zu bräunen, das nützt bei mir eh nichts. Sondern um in die Weite des Meeres zu schauen. Ich sehe den Horizont und weiß, auch dahinter geht es weiter. Ich staune über die Größe der Welt und die Schönheit, die Gott gemacht hat. Dann kann ich anders atmen. Dann fällt der Alltag von mir ab, und ich bekomme ein weites Herz.

Wenn uns das doch im Urlaub gelänge, egal wo wir sind, ob zuhause oder in Oberbayern oder auf Lanzarote: Dass wir ganz weit werden. Dass wir so viel Atem holen, dass es für lange Zeit ausreicht. Dass wir weiter sehen, als unser Alltag es oft zulässt. Dass unsere Sorgen kleiner werden und unser Mut größer. Dass wir bis zum Horizont schauen und ahnen, dass es noch viel mehr gibt. Dass wir groß denken können von uns selbst und von den anderen. Dass wir Gott loben.

Ich wünsche uns einen wunderbaren Sommer mit Weitblick und neuer Kraft.

Claudia Schmidt

Claudia Schmidt
Geistliche Beirätin, Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart