Gewalt gegen Frauen
Gewalt gegen Frauen nimmt weltweit und auch in Deutschland zu. Sie manifestiert sich in vielfältigen Formen: als verbale, physische, psychische, sexualisierte oder wirtschaftliche Gewalt. Hinzu kommen Phänomene wie Cybermobbing, digitale Belästigung und Überwachung sowie sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe. Diese Gewalt reicht auch in Deutschland bis hin zum Femizid, der extremsten Form geschlechtsspezifischer Gewalt. Etwa jeden Tag wird hierzulande eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet, weltweit stirbt etwa alle elf Minuten eine Frau durch geschlechtsspezifische Gewalt. Ursachen sind tief verwurzelte patriarchale Strukturen. Gewalt gegen Frauen verletzt die Menschenwürde und widerspricht grundlegenden Menschenrechten.
Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt
Mit der Ratifizierung der Istanbul-Konvention hat sich Deutschland verpflichtet, Gewalt gegen Frauen umfassend zu bekämpfen – eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft. Dafür braucht es einen grundlegenden Wandel hin zu echter Gleichberechtigung und Stärkung des Selbstbestimmungsrechts von Frauen. Der KDFB fordert die vollständige Umsetzung der Konvention und setzt sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt ein. Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November ruft der KDFB auf, an der Orange the World-Kampagne teilzunehmen, Bewusstsein zu schaffen und ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt zu setzen.
UN Kampagne „Orange the World“ – Gemeinsam gegen Gewalt

Foto: UN WOMEN
Die UN-Kampagne „Orange the World“ macht seit 1991 auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam: vom Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. Sie ist seit 2008 Teil der „UNiTE to End Violence against Women“ Kampagne des UN-Generalsekretärs, die von UN Women durchgeführt wird.
Prostitution
Der KDFB betrachtet erzwungene Prostitution als ein System der Ausbeutung und Entwürdigung. Die Mehrheit der Betroffenen arbeitet unfreiwillig, oft unter Zwang. Täuschende Arbeitsangebote, finanzielle Not oder Abhängigkeiten führen sie in ein Umfeld voller Gewalt und Menschenrechtsverletzungen, besonders Frauen ohne Aufenthaltsrecht oder Sprachkenntnisse in Deutschland. Der KDFB fordert daher ein Sexkaufverbot, die Bestrafung von Freiern sowie konkrete Ausstiegsprogramme und Unterstützungsangebote für Betroffene.
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