KDFB

Bestände

Bestände seit 1903 kontinuierlich erfasst

In den Kelleräumen des Archivs in der Kaesenstraße lagern heute diverse Bestände unterschiedlicher Herkunft. Darunter Akten und Schriften des KDFB, die seit 1903 kontinuierlich gesammelt und durch fortlaufende Akten jedes Jahr ergänzt werden; Zeitschriften; Bildmaterial und eine Bibliothek.

Dieser über die Zerstörungen zweier Weltkriege gerettete Bestand ist oft einzige Quelle für viele Frauen­verbände. 

 

Akten, Zeitschriften, Bildmaterial, Bibliothek 

  • Akten und Schriften des KDFB seit 1903. Etwa 240 Meter Akten, von denen mehr als die Hälfte aus der Zeit vor 1945 stammen. Unter den Akten befinden sich unter anderem jene von Aenne Brauksiepe aus ihrer Zeit als Mitglied des Deutschen Bundestages, Akten der Arbeitsgemeinschaft katholischer Frauenverbände und -gruppen (AG Kath.) und Akten des Katholischen Sozialbeamtinnenverbandes.
    Aufgrund der Personallage konnte jedoch bis jetzt nur der Bestand von 1900-1945 bearbeitet werden.  
  • Die Zeitschriften konnten bis heute in einem Umfang von ca. 460 Titeln nachgewiesen werden. Von diesen sind 58 zwischen 1888 und 1918, 83 zwischen 1919 und 1933 und 30 zwischen 1934 und 1945 herausgegeben worden. Die Zeitschriften sind beim KDFB zwar verzeichnet, aber nicht ausgewertet oder verschlagwortet.
  • Das Bildmaterial umfasst ca. 2.000 Fotos. Es handelt sich um Fotos von Einzelpersönlichkeiten und um Fotos, die die Aktivitäten und die Geschichte des Verbandes dokumentieren. Dieses Material ist teilweise digitalisiert und auf CD-ROM gespeichert.
  • Die Bibliothek befasst sich im weitesten Sinne mit Frauen und ihren Lebensbedingungen. Etwa 2.000 Büchertitel und graue Literatur stammen noch aus der Zeit vor 1945.

 

Persönlicher Nachlass

Das Archiv enthält unter anderem persönliche Schriftstücke von Persönlichkeiten, die dem Frauenbund angehörten oder zugetan waren, darunter der persönliche Nachlass von Elisabeth Gnauck-Kühne, einer bedeutenden Programmatikerin der evangelischen und katholischen Frauenbewegung. Dazu zählten auch bedeutende Zentrumsabgeordnete der Weimarer Rebublik wie Hedwig Dransfeld, Agnes Neuhaus, Maria Schmitz, Christine Teusch, Helene Weber und Marie Zettler.  

Alle bearbeiteten Bestände sind über Computer nach Stichworten (Berichtszeit, Personen, Organisationen, Orte) abfragbar. Die Archivbestände stehen hier Interessierten zur Verfügung.  Einsichten sind gern nach telefonischer Vereinbarung möglich.

 

KDFB-Verbandsarchiv
Kaesenstraße 18
50677 Köln
Telefon: 0221 / 860 920
Telefax   0221 / 860 92-79
E-Mail: bundesverband@frauenbund.de

Kontakt:
Dr. Jutta Müther

Ansprechpartnerin

Dr. Regina Illemann

Verbandsarchiv
Kaesenstraße 18
50677 Köln
Telefon: 0221 / 860 920
Telefax   0221 / 860 92-79
E-Mail: bundesverband@frauenbund.de

Archivbesuche nach Vereinbarung möglich