Weltfrauentag
Der Weltfrauentag wird seit 1911 gefeiert. Auch bekannt als Internationaler Frauentag oder feministischer Kampftag, rückt er weltweit die Rechte von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter in den Mittelpunkt. Der Tag erinnert an die Erfolge der Frauenbewegung, macht jedoch ebenso auf bestehende Benachteiligungen aufmerksam und ermutigt dazu, sich weiterhin aktiv für Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen. Jedes Jahr findet der Weltfrauentag am 8. März statt. In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ist er ein gesetzlicher Feiertag.
Aus diesem Anlass veranstaltet der KDFB regelmäßig ein Online-Podium gemeinsam mit dem katholischen Entwicklungshilfswerk Misereor. Dabei greifen Expertinnen jeweils ein ausgewähltes gleichstellungspolitisches Thema auf und beleuchten es aus unterschiedlichen Perspektiven.
2026: Frauengesundheit im Fokus
Am 09. Juni wird das Online-Podium „Der gefährliche Unterschied: Die Auswirkungen globaler Vernachlässigung von Frauengesundheit“ das Thema der Frauengesundheit weltweit in den Blick nehmen in den Blick nehmen. Anmeldemöglichkeit und weitere Informationen folgen in Kürze.
2025: Fataler Backlash. Gewalt gegen Frauen weltweit
Am 13. März 2025 ging es im Online-Podium um die zunehmende Gewalt gegen Frauen weltweit. In Deutschland wird Studien zufolge fast täglich eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet. In den Ländern des Globalen Südens sind diese Zahlen noch weit höher. Woher kommt dieser weltweite Angriff auf sicher geglaubte Frauenrechte? Welche Rolle spielen die Sozialen Medien bei der Verbreitung von Hass und Gewalt? Und was können wir aus Kontexten lernen, in denen Frauen noch stärker unter Druck stehen als in Europa? Ein Online Podium von KDFB Bundesverband und Misereor.
Ein Gespräch mit
- Lisi Maier, Direktorin Bundesstiftung Gleichstellung
- Anja Karliczek MdB, Präsidentin Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB)
- Dr. Sunitha Krishnan, Direktorin Prajwala, Indien
- Dorothee Klüppel, Misereor-Leiterin Abteilung Afrika und Naher Osten
2024: Mit Frauen zum Frieden – Ein Jahr feministische Entwicklungspolitik
Ein Jahr nachdem die Bundesregierung Leitlinien zu einer feministischen Außen- und Entwicklungspolitik beschlossen hat, haben wir am 6. März 2024 dazu gesprochen. Die Leitlinien zielen darauf ab, diskriminierende Strukturen für Mädchen, Frauen und marginalisierte Gruppen abzubauen. Geschlechtergerechtigkeit steht dabei im Fokus. Wie ist die Bilanz nach einem Jahr? Wie hat sich das außenpolitische Handeln der Bundesregierung verändert? Wie zeigt sich die feministische Außenpolitik vor Ort, etwa in Syrien oder im Libanon in Kontexten von Konflikt und Vertreibung? Welche Rolle spielen Frauen zur Gestaltung von Frieden? Ein Online Podium von KDFB Bundesverband und Misereor.
Ein Gespräch mit
- Jonas Lucas, Referat feministische Entwicklungspolitik, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
- Rola al-Rukabi (Libanon), Women Now For Development
- Dr. Monika Arzberger, KDFB-Vizepräsidentin
- Barbara Schirmel, Misereor-Expertin für Gender und Diversity
2022: Umkämpft und bedroht. Frauenrechte in Afghanistan
Seit der Machtübernahme durch die Taliban im Sommer 2021 werden afghanische Frauen und Mädchen immer stärker in ihren Rechten eingeschränkt. Am 10.03.20222 haben wir gefragt: Wie erleben sie die dramatische Situation im Land ein halbes Jahr später? Welche Möglichkeiten der Unterstützung und Solidarität für Frauen in Afghanistan gibt es zurzeit – und wie kann konkrete Hilfe weitergehen? Welche Perspektiven haben Mädchen und Frauen in Afghanistan? Ein Online Podium von KDFB Bundesverband, KDFB Berlin und Misereor.
- Luise Amtsberg MdB, Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung
- Nahid Shahalimi, Aktivistin, Künstlerin und Autorin
- Dr. Maria Flachsbarth, KDFB-Präsidentin
- Anna Dirksmeier, MISEREOR-Länderreferentin Afghanistan
