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Synodaler Weg

Köln, 20.07.2021

Das Bekanntwerden unzähliger Fälle sexuellen Missbrauchs durch Priester hat die Notwendigkeit kirchlicher Reformen unübersehbar gemacht. Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) haben deshalb Anfang 2020 einen Synodalen Weg begonnen. Der KDFB sieht darin eine große Chance für die Kirche und begrüßt den gemeinsamen Weg der Erneuerung ausdrücklich. Er erhofft sich für die Beratungen theologisch redliche Argumentationen, eine Gesprächskultur ohne Denk- und Redeverbote sowie einen partizipativen Ansatz, der  die Gläubigen einbezieht.

Über 230 Frauen und Männer – Bischöfe, Priester, Laien aus katholischen Verbänden, Organisationen, Einrichtungen – bilden die Synodalversammlung. Für den KDFB-Bundesverband gehören Dr. Maria Flachsbarth, Birgit Mock und Christiane Fuchs-Pellmann dazu. Weitere KDFB-Mitglieder arbeiten hier sowie in den vier Themen-Foren mit. Sie lauten: “Macht und Gewaltenteilung – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag”, “Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft”, “Priesterliche Existenz heute” und “Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche”. Informationen finden Sie auf der Seite des Synodalen Weges. Auf dem YouTube-Kanal der Deutsche Bischofskonferenz (DBK) können die vergangenen Synodalversammlungen, die digital stattgefunden haben, nachgeschaut werden.

Mit den Aktionen „Maria, schweige nicht!“, #FrauenStimmen und der digitalen Kaffeepause begleitet der Frauenbund den Synodalen Weg. Nach dem Beispiel der Gottesmutter, der Heiligen Maria Magdalena und der übrigen Jüngerinnen Jesu schweigen KDFB-Frauen nicht, sondern erheben ihre Stimme in der Kirche.

Statement von Dr. Maria Flachsbarth

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Dr. Maria Flachsbarth, KDFB-Präsidentin und Mitglied der Synodalversammlung, erinnert in diesem Video daran, wie und warum es zum Synodalen Weg gekommen ist und gibt Einblick in die Arbeit dessen.

Digitale Kaffeepause

Hannah Ratermann, Theresa Commandeur, Birgit Mock und Dorothee Sandherr-Klemp während der "Digitalen Kaffeepause".

Ein Foto aus der ersten Kaffeepause im Juli 2020. Hannah Ratermann, Theresa Commandeur, Birgit Mock, Dorothee Sandherr-Klemp

Der KDFB begleitet den Synodalen Weg mit verschiedenen Aktionen. Eine davon ist die „Digitale Kaffeepause auf dem Synodalen Weg“: Ein einstündiges Online-Gespräch mit einer Frau, die in einem der vier Synodal-Foren oder in der Synodalversammlung mitarbeitet.
Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, um ihre Fragen an die jeweilige Gesprächspartnerin zu stellen.

Die nächste “Digitale Kaffeepause” findet am Donnerstag 15.09.2022, um 15.30 Uhr via Zoom statt.

Wir freuen uns darauf, uns mit KDFB-Frau Mirjam Gräve, Mitglied im Synodalforum „Leben in gelingenden Beziehungen“, zum Synodalen Weg auszutauschen.

Melden Sie sich bitte bis zum 14. September per E-Mail an anmeldung@frauenbund.de an. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung werden jeweils kurzfristig vor dem Termin versendet.

  • Bisherige Gäste

    Professorin Monika Grütters
    Dr. Maria Flachsbarth
    Viola Kohlberger
    Katharina Norpoth
    Professorin Dr. Julia Knop
    Professorin Dr. Margit Eckolt
    Dr. Claudia Lücking-Michel
    Svenja Stumpf
    Michaela Labudda
    Carola Lutz
    Professorin Dr. Ute Leimgruber
    Birgit Mock

Synode „Für eine synodale Kirche“: KDFB fordert Frauenstimmrecht

Der KDFB fordert für die von Papst Franziskus einberufene Synode „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe, Sendung“ das Stimmrecht für Frauen. Einstimmig hat sich die Bundesdelegiertenversammlung 2021 für die dringend erforderliche gleichberechtigte Partizipation von Frauen während der gesamten Synode ausgesprochen.

In der ersten Phase der Synode auf Ebene der Ortskirchen engagieren sich Diözesanverbände des KDFB innerhalb ihrer Bistümer. Wir rufen alle Frauen im KDFB dazu auf, unsere Kern-Forderung des Frauenstimmrechts in den Vordergrund zu stellen. Nutzen wir als starker Verband diese Chance – in den einzelnen Diözesen und darüber hinaus!

Folgende Bistümer laden derzeit noch online zur Beteiligung ein:

 

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat dieses Anliegen mit seiner Stellungnahme „Das ganze Volk Gottes muss beraten! Umfassende Partizipation von Frauen* und Männern* an der Weltsynode 2021-2023“ aufgegriffen und verstärkt.
Weitere Informationen zur Synode „Für eine synodale Kirche. Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“ stellt die Deutsche Bischofkonferenz zur Verfügung.

Online-Umfrage für Frauen

Um die Stimmen katholischer Frauen weltweit bei der Synode „Für eine synodale Kirche. Gemeinschaft, Teilhabe, Sendung“ (2021-2023) einzubringen, ruft die Initiative Catholic Women Speak zu einer Online-Umfrage auf. Die wissenschaftliche Umfrage erfolgt in Zusammenarbeit mit der University of Newcastle in Australien und dem Catholic Women’s Council, dessen Netzwerk auch der KDFB angehört. Sie ist in sechs Sprachen und bis zum 26.04.2022 verfügbar.

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Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 160.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.
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