Führungskraft im KDFB
und noch keinen Zugang?


Frauengesundheit

Auszug (Vorwort)

Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) macht sich dafür stark, dass die Gesundheit von Frauen im Zusammenhang mit ihrer Lebensumwelt betrachtet wird. Familienstand,
Alter, Wohnort, Herkunft und Berufstätigkeit müssen dabei in den Blick genommen werden. Schutz und Erhalt des Lebens bilden unabhängig von Geschlecht und Alter die Richtschnur
für eine geschlechtergerechte Gesundheitspolitik und -versorgung. Doch Fakt ist, dass sich Gesundheit und Krankheitsverläufe von Frauen anders zeigen als bei Männern. Dementsprechend müssen auch unterschiedliche Maßnahmen zur körperlichen und seelischen Gesundung angewendet werden.

Als Frauenverband setzen wir uns für die Gleichberechtigung von Frauen in allen Lebensbereichen ein, auch im Bereich der Gesundheit. Die Beseitigung von ungleichen Chancen und Maßnahmen muss in einer Gesundheitspolitik, die hohe Qualitätsansprüche stellt, Priorität haben. Dazu gehört, Frauen sowohl an der Definierung von Qualitätsstandards und -sicherungen aktiv zu beteiligen, den Frauenanteil in Führungspositionen deutlich anzuheben, als auch dafür zu sorgen, dass zielgerichtete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung Frauen besser erreichen.

Die Broschüre greift den Beschluss „Frauengesundheit“ der KDFB-Bundesdelegiertenversammlung von 2016 auf und thematisiert die immer noch aktuellen Aspekte. Benannt werden konkrete Forderungen an Verantwortliche in Politik und Kirche, die als Akteure im Gesundheitswesen Pflichten und Möglichkeiten haben, zur positiven und geschlechtergerechten Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung beizutragen.

Dr. Maria Flachsbarth
KDFB-Präsidentin

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