KDFB

Mai 2016

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Foto: Schell

Auf meinem Tisch steht dieser bunte Blumenstrauß - er erinnert mich an viele Gottesdienste, wo mit Blumen die Begabungen von Frauen zum Altar gebracht wurden.

Ich finde, dieser Blumenstrauß ist ein wunderschönes Symbol für Pfingsten, denn wir alle haben geistgewirkte Begabungen und Charismen, die wir in die Gemeinschaft einbringen. Die Frauen mit ihren unterschiedlichen Begabungen sind alle Bild Gottes und lassen uns erahnen, wie vielfältig Gott ist. Mit diesem wertschätzenden Blick können wir die andere als geistbegabt wahrnehmen und dankbar sehen, was Gottes Geist unter uns wirkt. Vielfalt, Buntheit, Lebendigkeit und Blüte will die heilige Geistkraft in uns aufbrechen lassen und erhalten.

Der Blumenstrauß ist für mich aber auch ein Symbol, dass wir nicht für uns selber leben, sondern auch die anderen, die Gemeinschaft, die Kirche und die Gesellschaft von unsern Gaben profitieren und wir eine bunte Bereicherung sind, an der sich andere erfreuen können. Traurig macht mich oft, dass gerade Frauen in vielen Bereichen in Kirche und Gesellschaft ihre Charismen nicht in gleichem Maße einbringen können wie Männer – welche Verschwendung.

So wie die Blumen, um zu wachsen, Erde und Sonne brauchen, so brauchen auch wir, um uns zu entfalten, das göttliche Feuer der Liebe.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie von dieser göttlichen Liebe durchflutet, wie manche Löwenzahnpflanze den Beton durchbrechen können, dass Sie wachsen und blühen  - nicht nur an Pfingsten, aber dort besonders.

Dr. Ursula Schell
(Geistliche Begleiterin des KDFB –Diözesanverbandes Augsburg)

Dr. Ursula Schell, Geistliche Begleiterin des DV Augsburg