KDFB

Bundesverband

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Wir machen uns stark für Frauen

Diese Überzeugung war und ist heute noch das Fundament des KDFB, der 1903 von mutigen katholischen Frauen in Köln gegründet wurde. Heute engagieren sich bundesweit rund 200.000 Mitglieder in 2000 Zweigvereinen und 21 Diözesen. Sie gestalten Politik, Gesellschaft und Kirche aktiv mit. 

 

Wir sind    

  • gesellschaftspolitisch engagiert, arbeiten überparteilich und vertreten die Interessen von Frauen in Beruf, Familie, Kirche und Politik, damit die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Mann und Frau auch zukünftig weiter voranschreitet
  • ein unabhängiger, moderner Bildungsverband, in dem Frauen jeden Alters, in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit verschiedenen Interessen ihren Platz haben
  • ein Frauenverband, der im christlichen Geist und im Bewusstsein seiner katholischen Tradition arbeitet - der in der Kirche sagt, was Frauen wichtig ist und welchen Beitrag diese zu einer geschwisterlichen Kirche leisten
  • Teil der internationalen Frauenbewegung. Deshalb arbeiten wir mit verschiedensten Organisationen und Institutionen national und weltweit zusammen, z.B. mit dem Zentralkomitee der Katholiken, dem Deutschen Frauenrat, der Weltunion katholischer Frauenverbände (WUCWO) und sind Gründungsmitglied des europäischen Frauennetzwerkes ANDANTE.  

Unser Ziel 

Wir wollen am Aufbau einer Gesellschaft und Kirche mitwirken, in der Frauen und Männer partnerschaftlich zusammenleben und gemeinsam Verantwortung tragen für die Zukunft in einer friedlichen, gerechten und für alle lebenswerten Welt.

Als Leitbild des KDFB wurde im Jahr 2003 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der so genannte "Kölner Anstoß" verabschiedet, den Sie hier herunterladen können.

Geschichte des KDFB

Gründung und Ziele

Der "Katholische Frauenbund" (KFB), ab 1983 Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB) wurde 1903 in Köln gegründet. Es handelte sich um einen "Zusammenschluss katholischer Frauen aller Schichten, Berufe und Altersstufen, im Geiste der katholischen Frauenbewegung, zum Dienst an Kirche und Volk, insbesondere zur Vertiefung des katholischen Frauenideals in Familie, Beruf und öffentlichem Leben". Vorrangiges Ziel war die Frauenbildung. Die "Organisation" der katholischen Frauenbewegung wurde von Frauen geleitet und begleitet von einem geistlichen Beirat mit beratender Funktion. Es folgten zahlreiche Gründungen in Deutschland, z.B. 1904 in Bayern, 1906 in Danzig, 1907 in Breslau oder 1909 in Berlin. Gründungen weiterer katholischer Verbände gingen vom KFD aus (Studentinnen, Sozialbeamtinnen, Hausbeamtinnen.
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KDFB-Verbandsarchiv

Das Archiv des KDFB umfasst einen umfangreichen Akten- und Zeitschriftenbestand. Seit der Gründung wurden Zeitschriften gesammelt, so dass heute etwa 250 Titel an eigenen Verbandzeitschriften sowie die von anderen katholischen Frauenverbänden und Organen dort zu finden sind. Außerdem befinden sich im Archiv Materialien zu besonderen Ereignissen wie dem Zweiten Vatikanischen Konzil oder der Würzburger Synode. Auch zu Persönlichkeiten des KDFB wie z.B. Helene Weber, Gertrud Ehrle, Änne Brauksiepe, Hedwig Dransfeld gibt es umfangreiche Informationen zum Engagement im KDFB. 

Hier geht es zum Archiv.

Struktur

Gremien und Mitgliederstruktur

Der Katholische Deutsche Frauenbund hat im gesamten Bundesgebiet in den Diözesen mehr als 2.000 Zweigvereine mit rund 200.000 Mitgliedern. Die Mitglieder prägen über die verschiedenen Gremien und Gliederungen die Arbeit des Frauenbundes. Dazu gehören auf der Bundesebene der Bundes­vorstand, der Bundesausschuss, die Bundesdelegiertenversammlung, die Bundes-geschäftsstelle, die Kommissionen sowie die Einrichtungen. Daneben spiegeln die regionalen Verbände auf Landes- und Diöze­sanebene und die Zusammenarbeit des KDFB mit anderen Verbänden die Vielfalt des frauenbundlichen Engagements wider. mehr...