KDFB

Theologische Kommission

Die Theologische Kommission unterstützt die Arbeit des Verbandes in theologischen, kirchenpolitischen und ethischen Fragen. Durch ihre Expertise garantiert sie die Einbeziehung qualifizierter theologischer Standpunkte in die Stellungnahmen und Pressemitteilungen des KDFB.

Durch die Ausrichtung von Fachkongressen und die Teilnahme an Veranstaltungen gibt sie wichtige Impulse für die Diskussion theologischer Fragen im Verband.

In dem bis zu zwölfköpfigen Gremium wirken Fachfrauen aus der Wissenschaft und der praktischen Arbeit (Schule, Politik, Erwachsenenbildung, Verband) ehrenamtlich mit. Die Mitgliedschaft in der Kommission erfolgt auf Vorschlag des Bundesvorstandes und wird durch den Bundesausschuss des KDFB bestätigt.

Die in der Kommission vertretenen Frauen repräsentieren auch die vielfältigen Einzelbereiche der Theologie. Zusätzlich zu den aktuell in der Kommission vertretenen Frauen ermöglicht ein Beraterinnenkreis von ehemaligen Mitgliedern einen breiten Fundus an wissenschaftlicher Expertise. 

Mit der Veröffentlichung „Die Tür ist geöffnet – Das zweite Vatikanische Konzil – Leseanleitungen aus Frauenperspektive“  (Münster, 2012) hat die Kommission einen wichtigen Beitrag zum 50-jährigen Jubiläum des 2. Vatikanischen Konzils geleistet. Die Einbeziehung der Texte von KDFB-Frauen und Zeitzeuginnen gewährleistet eine gute Verankerung im Verband und die Leseanleitungen zu ausgewählten Dokumenten sowie die Ideen für die Weiterarbeit machen das Buch für interessierte Frauen, auch über den KDFB hinaus, zu einem wichtigen Wegweiser für die Beschäftigung mit dem Konzil. (Link setzen)

Zusätzlich zu dieser Veröffentlichung wurde eine Ausstellung „Katholikinnen und Konzil“ mit 12 Roll-Ups auf Grundlage des Buches erstellt.

Seit Gründung der Theologischen Kommission (1993) begleitet das Thema „Frauen und Amt“ die Arbeit der Kommission. Die Vorsitzende und die Mitglieder der Kommission beraten den Bundesvorstand regelmäßig zum „Diakonat der Frau“ (Link setzen) und zu aktuellen kirchenpolitischen Fragen.

 

Das Engagement für Ökumenearbeit aus Frauenperspektive ist ein wichtiger Schwerpunkt der Kommissionsarbeit. Die Ökumenischen Kongresse in Augsburg gemeinsam mit dem DEF ( 2002 zur Rechtfertigungslehre / 2008 zur Schöpfungsspiritualität) waren öffentlichkeitswirksame Projekte und die nachfolgenden Publikationen, die über eine reine Kongressdokumentation hinaus gingen, boten  wichtige theologische Impulse. Ökumene wird, auch mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 weiter ein Kernthema der Arbeit in der Kommission sein.

Auch die Herausforderungen des interreligiösen Dialoges aus Frauenperspektive waren ein wichtiges Anliegen der Kommission, an das in der Arbeit wieder angeknüpft werden soll.

Vorsitzende: Dr. Regina Heyder

Stellvertreterin: Prof. Dr. Hildegard König