Führungskraft im KDFB
und noch keinen Zugang?


Ehrenamtliches Engagement – Stütze der Gesellschaft

Viele Hände liegen aufeinander und symbolisieren eine Einheit
Köln, 02.12.2021

Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember stellt Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) fest: „Ehrenamtliches Engagement stützt die Gesellschaft, macht sie tragfähig und lebendig. Wer sich freiwillig einsetzt, auch in Krisenzeiten, fördert den Zusammenhalt und stärkt die Demokratie. Dies verdient Respekt und Dank sowie auf politischer Ebene eine dauerhafte Förderung.“

Die oft sehr zeitintensiven und verantwortungsvollen Tätigkeiten von Ehrenamtlichen, die sie unentgeltlich in ihrer Freizeit leisten, bedürfen der Würdigung und dauerhaften Unterstützung seitens der Politik. „Wir begrüßen das Vorhaben der neuen Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellte neue Engagementstrategie gemeinsam mit der Zivilgesellschaft zu erarbeiten sowie Freiwillige durch ein Ehrenamtskonzept zu stärken. Der digitale Wandel hat den Alltag vieler Menschen bereits gründlich verändert und damit auch die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt. Begegnungen und Aktivitäten finden weniger persönlich, sondern vielfach im digitalen Raum statt. Hier brauchen Träger und Organisationen Hilfen bei der Umsetzung sowie eine verlässliche Förderung“, so Maria Flachsbarth.

Durch Corona und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen können zahlreiche Ehrenämter nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen ausgeübt werden. Das hat laut KDFB bei Ehrenamtlichen und bei denjenigen, mit denen sie in gewohnter Weise Zeit verbringen, zu zahlreichen Veränderungen im Zusammensein und in der Unterstützung geführt. „Die Pandemie verstärkt vielfach Vereinsamung und Rückzug aus dem gesellschaftlichen, kirchlichen und verbandlichen Leben. Trotz Beeinträchtigungen und Ungewissheiten entstehen dennoch neue kreative Formen des Kontaktes und des Engagements. Das Ehrenamt ist ein Indikator für Mitmenschlichkeit, Solidarität und für einen stabilen gesellschaftlichen Zusammenhalt“, erklärt KDFB-Präsidentin Flachsbarth. Sie dankt allen Engagierten ausdrücklich für das, was sie neben Familie und Beruf ehrenamtlich leisten.

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Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.
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