KDFB

Frauengesundheit

Die Gesundheit von Frauen und Mädchen zu fördern und zu erhalten, gehört zu den Kernanliegen der internationalen Frauenbewegung. Bereits auf der Welt­frauenkonferenz in Peking vor über zwanzig Jahren wurde festgehalten: „Die Gesund­heit der Frau umfasst ihr emotionales, soziales und körperliches Wohlbefinden und wird durch ihr soziales, politisches und wirtschaftliches Lebensumfeld sowie von bio­logischen Faktoren bestimmt.“ Für den KDFB gehört Frauengesundheit seit langem ganz selbstverständlich zu seinen Themen. Angesichts neuer Herausforderungen behalten wir unser Engagement für eine geschlechtergerechte Gesundheitspolitik und -ver­sorgung bei. Hier finden Sie unser Positionspapier zur Frauengesundheit.

Pränataldiagnostik und Reproduktionsmedizin

Als Verband von Frauen aller Generationen und aus christlicher Überzeugung heraus macht sich der KDFB stark für den Schutz des Lebens in seiner besonders verletzli­chen Phase des Lebensanfangs. Unsere Positionen zu einzelnen Entwicklungen innerhalb der Reproduktionsmedizin haben wir in der Broschüre "Kinderwunsch und Wirklichkeit - Ethische und frauenpolitische Leitlinien und Grenzen der Reproduktionsmedizin" zusammengefasst.

Auch die vorgeburtlichen Diagnostik begleitet der KDFB in besonderer Weise. Wir sprechen uns gegen die derzeit geplante Aufnahme nicht-invasiver Pränataldiagnostiktests aus, so auch nachzulesen in der gemeinsamen Pressemitteilung mit der kfd und der EFiD.

Gesundheit rund um die Geburt

Der KDFB engagiert sich für die Sicherstellung und den Ausbau einer bedarfsgerechten und wohnortnahen Geburtshilfe durch Hebammen. Die Förderung der natürlichen Geburt und die Absenkung der Kaiserschnittraten gehört ebenfalls zu unseren Kernanliegen.

Schwangere in Notlagen

In doppelter Anwartschaft für schwangere Frauen in Not und den Schutz des ungeborenen Kindes appelliert der KDFB an die politisch Verantwortlichen, bessere Rahmenbedingungen für die psychosoziale Beratung sowie niedrigschwellige Informationen für Frauen in schweren Krisen wie einem Schwangerschaftskonflikt zu schaffen. Der Frauenbund spricht sich im Verbund mit anderen katholischen Frauenverbänden für den Erhalt des Paragraphen 219a StGB aus.