KDFB

Allgemeines zum Equal Pay Day

Ursprünglich im anglo-amerikanischem Raum initiiert, gehört der Equal Pay Day (EPD) mittlerweile seit vielen Jahren auch in Deutschland zum festen Bestandteil frauen- und gleichstellungspolitischem Engagement. Der Equal Pay Day ist Ausdruck der noch immer bestehenden Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern. Die durchschnittliche Lohnlücke stagniert in Deutschland seit Jahren um die 22%! Der EPD markiert den Tag, bis zu dem Frauen länger arbeiten müssten und wird jedes neu berechnet.

Die Gründe für diese Ungleichheit sind vielschichtig. Ein entscheidender Faktor sind aber die längeren familienbedingten Erwerbsunterbrechungen in den Berufsbiographien von Frauen. Auch arbeiten Frauen überdurchschnittlich häufig in „Minijobs“, mit geringerem Beschäftigungsumfang oder in Berufsbranchen, mit niedrigen Entgelten und geringen Aufstiegsmöglichkeiten.

Das Frauennetzwerk „Business Professional Women Germany e.V.“, das den EPD in Deutschland seit einigen Jahren durchführt, nimmt jährlich einen bestimmten Themenschwerpunkt in den Blick. Weitere Informationen zum EPD erhalten Sie auch hier.

Für den KDFB ist die Forderung und das Engagement für Entgeltgleichheit ein fester Bestandteil seiner Arbeit.

Equal Pay Day 2018

Am 18. März 2018 ist Equal Pay Day (EPD). Mit dem diesjährigen Schwerpunktthema „Transparenz gewinnt“ wird auf das mittlerweile in Kraft getretene „Entgelttransparenzgesetz“ hinwiesen. Informationen zu den Regelungen und Anwendungsbereichen für Arbeitnehmende wie Arbeitgebende finden Sie auf den Seiten des BMFSFJ in einer kompakten Broschüre.

Die Einführung des Gesetzes war ein wichtiger gleichstellungspolitischer Meilenstein. Es reicht aber nicht aus, um tatsächliche Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern herzustellen. Wir rufen Sie daher auf: Beteiligen Sie sich auch weiterhin und wie gewohnt vielfältig und lautstark an den EPD-Aktionen bei Ihnen vor Ort. Gerne können Sie Ihre Veranstaltungen auf der EPD-Aktionslandkarte des Frauennetzwerkes Business and Professional Women Germany e.V. (BPW) einstellen.

Nähere Informationen dazu wie auch zum Equal Pay Day insgesamt finden Sie auf der Homepage von BPW. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, Materialien für Ihre geplanten Aktionen zu bestellen – allen voran die mittlerweile berühmte „rote Tasche“, die Sie bei Ihren Aktivitäten zum EPD gut sichtbar präsentieren können.

Equal Pay Day 2017

Mitglieder der Gesellschaftspolitischen Kommission stellten beim EPD-Kongress in Berlin die politische Arbeit des Verbandes vor.

Am 18. März 2017 fand der Equal Pay Day (EPD) in Deutschland zum 10. Mal statt. Aus diesem Anlass veranstaltete der Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. einen Kongress in Berlin, der Frauen und Männer aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur anregen, bestärken und vernetzen wollte. Gemeinsam konkrete, umsetzbare Schritte zur Schließung der Lohnlücke zu etwickeln, war das Ziel des Kongresses. Das Motto der Kampagne 2017 lautete: "Endlich partnerschaftlich durchstarten".

 

Die Gesellschaftspolitische Kommission des KDFB war dort mit einem Stand vertreten, der von den Teilnehmenden gut besucht wurde. Auf dem Markt der Möglichkeiten stellten die Kommissionsmitglieder unter anderem die "WiedereinstiegsLotsin" und das Wiedereinstiegs-Projekt des Verbandes vor.

Hier finden Sie die Pressemitteilung des KDFB zum Equal Pay Day 2017.

Die Ergebnisse des Kongresses finden Sie hier.

Umfangreiche Informationen, auch zum Equal Pay Day 2018, finden Sie unter www.equalpayday.de

Equal Pay Day 2016

Thematischer Schwerpunkt der diesjährigen Kampagne „Berufe mit Zukunft! Was ist meine Arbeit wert?“ ist die monetäre Aufwertung und geschlechtergerechte Arbeitsbewertung von Tätigkeiten in den Erziehungs- und Pflegeberufen.

Der Frauenbund macht sich dafür stark, dass sich die hohe Verantwortung, die Beschäftigte in Sozialberufen innehaben, auch in ihren Gehaltsstufen widerspiegelt. Dafür muss die Arbeitsbewertung der hauptsächlich von Frauen ausgeübten Tätigkeiten maßgeblich verbessert werden. Auch muss das Ausbildungsniveau angehoben werden, um spätere Leitungsaufgaben realisieren zu können sowie Führung in Teilzeit konsequent ermöglicht werden.

Gemeinsam mit dem Frauennetzwerk Business and Professional Women führt der KDFB zusammen mit seinem Bayerischen Landesverband eine EPD-Abendveranstaltung am 2.3.2016 im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Integration durch. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Näheres zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

In einem Flyer hat der KDFB die wichtigsten Fakten zum Schwerpunktthema sowie die zentralen gleichstellungspolitischen Forderungen des Frauenbundes an Politik, Wirtschaft und die Sozialpartner zusammengestellt. Sie erhalten den Flyer hier.

Die EPD-Tasche „Gerechter Fairdienen“ aus dem Kooperationsprojekt von SkF und KDFB aus dem Vorjahr eignet sich weiterhin gut, um „Flagge zu zeigen“ für Entgeltgleichheit. Sie können Sie hier bestellen.

Auch der Bayerische Landesverband sowie viele KDFB-Diözesanverbände beteiligen sich mit Veranstaltungen, Ständen und Aktionen vor Ort am EPD:

Bayerischer Landesverband

EPD am 20.03.2015 "Transparenz. Spiel mit offenen Karten! Was verdienen Frauen und Männer?"

„Gerechter Fairdienen“ so lautet die EPD-Kampagne von KDFB und SkF! Die beiden Frauenverbände fordern dabei nicht nur mehr Transparenz bei individuellen Gehaltsverhandlungen, sondern setzen sich auch dafür ein, dass insgesamt die Festlegung von Vergütungsstrukturen stärker öffentlich gemacht wird – auch, um geschlechterbezogenen Diskriminierungen zu vermeiden. Schließlich, so beide Verbände, müsse man auch das gesellschaftspolitische Tabuthema „Geld“ brechen. Siehe dazu auch die aktuelle Pressemitteilung.

Folgen Sie uns auf Facebook! KDFB und SkF posten im Aktionszeitraum vom Internationalen Frauentag (08.03.2015) bis zum Equal Pay Day am 20.03.2015 abwechselnd auf ihren Facebook-Seiten Forderungen und Infos zum Thema „Gerechter Fairdienen.“

Die EPD-Tasche können Sie hier bestellen.

Auch der Bayerische Landesverband sowie viele KDFB-Diözesanverbände beteiligen sich mit Veranstaltungen, Ständen und Aktionen vor Ort am EPD:

Bayerischer Landesverband

DV Berlin: Veranstaltung am Brandenbuger Tor

Facebook-Aktion "Gerechter Fairdienen" von KDFB und SkF

20.03.2015 - Equal Pay Day

Foto: Pixabay

Heute – am Equal Pay Day – endet die Kampagne von KDFB und SkF. Zu guter Letzt:


GERECHTER FAIRDIENEN: Kirche als Arbeitgeber
Kirche ist nicht nur als Gemeinschaft von Christinnen und Christen, sondern auch als zweitgrößter Arbeitgeber in Deutschland gefordert, sich für menschenwürdige und existenzsichernde Beschäftigungsverhältnisse einzusetzen. Dazu gehört zum Beispiel die Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsetagen von Organisationen in kirchlicher Trägerschaft. Auch die Verdienststrukturen, insbesondere im Pflege- und Sozialdienst, gilt es zu überarbeiten. Mehr Frauen in kirchlichen Führungspositionen - dafür setzt sich z.B. die Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz ein:
http://www.frauenseelsorge.de/htdocs/index.php?sID=05&lan=de

19.03.2015 - GERECHTER FAIRDIENEN

GERECHTER Fairdienen:
Spiel mit offenen Karten – Was verdienen Frauen und Männer?

Pressemeldung von SkF und KDFB zum Equal Pay Day 2015

Dortmund/Köln, 18.3.2015. Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) rufen anlässlich des bundes-weiten Equal Pay Day (EPD) am 20. März zu mehr Transparenz bei Gehaltsver-handlungen und Lohnbewertungen auf.

„Was verdienst Du?“ – Diese Frage ist in Deutschland unter Kolleginnen und Kolle-gen, im Freundeskreis und in der Familie ein Tabu. „Damit Frauen gerechter verdie-nen, benötigen wir Transparenz und Fairness bei Gehaltsverhandlungen und Lohnbewertungen“, fordern SkF-Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus und KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth. Wenn der Verdienst in vergleichbaren Positionen offen dargelegt und auch über zusätzliche Leistungen wie Dienstwagen oder Jahressonderzahlungen informiert würde, könnten Ungleichbehandlungen eher verringert werden, so Klaus und Flachsbarth.

Nach Ansicht der beiden Frauenverbände ist gerade bei den noch immer deutlich schlechter bezahlten sogenannten typischen Frauenberufen eine Verbesserung des Lohngefüges wichtig. Transparenz bei individuellen Gehaltsverhandlungen, Tarifverträgen und Lohnbewertungen ist nötig mit Blick auf Aufstiegsmöglichkeiten, Alterssicherung und Geschlechtergerechtigkeit. „Wir ermuntern Frauen ausdrücklich, ihre Zurückhaltung bei Gehaltsverhandlungen aufzugeben und sich für ihre Rechte einzusetzen. Ebenso fordern wir Unternehmen auf, Leistungen von Frauen und Männern für die gleiche Arbeit auch gleich zu bewerten. Gerechte Löhne tragen zu mehr Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft bei“, erklären SkF und KDFB.

Der diesjährige Equal Pay Day (EPD) steht unter dem Motto „Transparenz. Spiel mit offenen Karten –Was verdienen Frauen und Männer?“. Er setzt sich für mehr Durchblick und Offenheit bei Gehältern und Lohnbewertungen ein. Der EPD wird jährlich neu berechnet und markiert den Tag, bis zu dem Frauen länger arbeiten müssen, um auf das gleiche Gehalt zu kommen, das Männer bereits am Ende des Vorjahres erhalten. Auch 2015 fällt er in die letzten Märztage, denn die durchschnittliche Lohnlücke zwischen Frauen und Männern stagniert seit Jahren bei knapp 22 Prozent.

18.03.2015 - Altersarmut

Foto: pixabay

GERECHTER FAIRDIENEN: Altersarmut

Für Frauen ist das Risiko von Altersarmut deutlich höher als für Männer. Sie sind derzeit häufiger darauf angewiesen, im Alter Grundsicherung beziehen zu müssen. Trotz gestiegener Erwerbstätigkeit von Frauen wird sich dies mittelfristig auch nicht ändern. Denn Frauen haben nach wie vor längere familienbedingte Erwerbsunterbrechungen, geringere Beschäftigungsumfange und durchschnittlich niedrigere Entgelte als Männer. Schließlich arbeiten sie auch häufig in Branchen, die keine betriebliche Altersvorsorge vorsehen. Daher können auch weniger Frauen privat für ihre Rente vorsorgen.

Zur bereits jetzt bestehenden Rentenlücke und Handlungsempfehlungen zum Abbau von Altersarmut siehe auch

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=175248.html

17.03.2015 - Frauen in Führung

Foto: SkF

KDFB und SkF begrüßen den Beschluss der Frauenquote in Führungspositionen. Zur Umsetzung sind alle gefordert. Die Kirchen, Verbände und Einrichtungen können mit gutem Beispiel voran gehen. Innerhalb der Caritas beispielsweise sind 80% der Beschäftigten weiblich, auf den Führungsebenen dominieren aber die Männer. Mit dem Projekt „Gleichgestellt in Führung gehen“ will die Caritas diese Situation verändern und Voraussetzungen schaffen, damit beide Geschlechter vom Gleichstellungsprozess profitieren.

 

KDFB und SkF fordern eine geschlechtergerechte Beteiligung von Frauen an Führungspositionen. Als Frauenverbände bieten KDFB und SkF einen Raum, in dem Frauen ermutigt werden, Leitungspositionen zu übernehmen und als Führungskräfte – haupt- wie ehrenamtlich – Erfahrungen zu sammeln.

16.03.2015 - Minijob

Foto: Pixabay

GERECHTER FAIRDIENEN: Minijob

Frauen arbeiten überdurchschnittlich häufig in Minijobs. Nicht alle Frauen tun dies freiwillig. Sie finden jedoch, z.B. als Alleinerziehende, keine andere Arbeit. Aufgrund der –  auf den ersten Blick - Vorteile wird das durch Minijobs erhöhte Risiko von Altersarmut häufig stark unterschätzt. Minijobs stellen erwiesenermaßen keine Brücke zu sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen dar. Auch wird in ihnen gehäuft geltendes Arbeitsrecht gebrochen. Oftmals reichen selbst mehrere Minijobs nicht zur eigenständigen Existenzsicherung aus. KDFB und SkF fordern die Sicherung aller Arbeitsverhältnisse und setzen sich für die Beseitigung prekärer Beschäftigungsverhältnisse ein.

Mehr zum Risiko Minijob:

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=193520

13.03.2015 - Aufwertung typisch weiblicher Berufsgruppen

GERECHTER FAIRDIENEN:

SkF und KDFB fordern eine deutliche finanzielle Aufwertung typisch weiblicher Berufsgruppen (insbesondere im Dienstleistungssektor). Voraussetzung dafür ist zunächst – so auch die Forderung des Equal Pay Day 2015 – eine höhere Transparenz der Entgeltstrukturen und Bemessungskriterien für die Entlohnung.

Ein Grund für den Abstand zwischen Frauenverdiensten und Männerverdiensten liegt in der geschlechtsspezifischen Berufswahl. Der Frauenanteil ist in besonders schlecht bezahlten Berufen wie Reinigungskraft (85%) oder Verkäuferin (73%) und im Dienstleistungsbereich sehr hoch (77% im Gesundheitsbereich, 65% im Erziehungswesen und 59% im Gastgewerbe), während in gut bezahlten Branchen männliche Arbeitnehmer dominieren (82% Datenverarbeitungsfachleute oder 75% im verarbeitenden Gewerbe). Destatis 19.03.2013

Im Koalitionsvertrag 2013 ist das Ziel verankert, die Arbeit in den überwiegend von Frauen übernommenen Bereichen Pflege, Betreuung und frühkindliche Bildung weiter aufzuwerten. SkF und KDFB tragen u.a. durch verbandsspezifische Qualifizierungsangebote zur Professionalisierung weiblicher Arbeitskräfte bei und fordern zeitnah konkrete Schritte zur Förderung der Entgeltgleichheit.

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=214040.html

12.03.2015 - Spiel mit offenen Karten

Foto: Pixabay

GERECHTER FAIRDIENEN: Spiel mit offenen Karten
„Nennen Sie uns Ihre Gehaltsvorstellungen“. Dieser Satz löst nicht nur bei Stellenbewerberinnen Unsicherheiten aus. Doch insbesondere Frauen wissen oft nicht (nach Familienzeiten: oft nicht mehr), was ihre beruflichen und sozialen Qualifikationen eigentlich „wert“ sind. Auch neigen Frauen häufiger dazu, sich bei Gehaltsgesprächen defensiver als Männer zu verhalten. Doch es fehlen auch strukturell Vergleichsmöglichkeiten über Vergütungsstrukturen. Das Instrument Logib-D will dem mit Hilfe eines individuell anpassbaren Lohnspiegels Abhilfe schaffen.
http://www.logib-d.de/startseite/

11.03.2015 - Gleicher Lohn für gleiche Leistung?

Foto: Pixabay

GERECHTER FAIRDIENEN: Gleicher Lohn für gleiche Leistung?!

Die Gehaltsunterschiede in Berufen und Branchen sind enorm. Die Gründe sind nicht immer erkennbar. Mal gilt die Art der Ausbildung als Grund, mal die Beteiligung an wertschöpfender Produktion. Sicherlich spielen auch historische Gründe eine große Rolle. Auch die frühere Einordnung in Frauen- und Männerberufe und in sogenannte Zuverdiener-Berufe gegenüber den Berufen, die Familien ernähren sollten, wird immer noch deutlich.
Ein ungewöhnliches Kunstprojekt stellt die Frage Was ist Arbeit wert und warum wird eine Stunde Arbeit so sehr unterschiedlich bewertet.
Sehen Sie selbst!

10.03.2015 - Helene Weber

Helene Weber
Foto: KDFB

GERECHTER FAIRDIENEN - heute: Frauen und Politik

Helene Weber, eine der „Mütter des Grundgesetzes“ und führende Frauenbundfrau hat sich zeitlebens als Politikerin dafür eingesetzt, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen zu verbessern. Denn Gleichstellung braucht politische Rahmenbedingungen. Derzeit ist z.B. das diskutierte Entgeltgleichgesetz ein wichtiger Schritt dafür. Mehr zu Helene Weber unter www.helene-weber.de.

09.03.2015 - Alleinerziehende

Bild: SkF

Alleinerziehende sind noch stärker als Mütter, die mit einem Partner gemeinsam in einem Haushalt mit den Kindern leben, auf eigenständige Existenzsicherung angewiesen. In der Regel ist zur Existenzsicherung eine Vollzeittätigkeit erforderlich, die sich allerdings mit der Versorgung und Betreuung insbesondere kleiner Kinder oft nur schwer vereinbaren lässt.

Erwerbstätige Alleinerziehende werden zudem noch deutlich höher besteuert als Ehepaare, die vom Ehegattensplitting profitieren können. Der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende beträgt seit 2004 nur 1.308 €/Jahr, während verheiratete jeweils einen Grundfreibetrag von 8.137 € absetzen können.

SkF und KDFB fordern zeitnah eine deutliche Anhebung des Entlastungsbetrages für Alleinerziehende!

Offener Brief der AGIA: http://tiny.cc/ug77ux

06.03.2015 - Internationaler Frauentag

Foto: pixabay

Gerechter Fairdienen – heute startet die Equal Pay Day Kampagne von KDFB und SkF, die bis zum EPD am 20.3.2015 läuft. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8.3. fordern beide Verbände: Gleichberechtigung auf dem Papier ist nicht genug, wir brauchen endlich gleiche Verwirklichungschancen von Frauen und Männer auch auf dem Arbeitsmarkt. Dies war bereits eine Handlungsempfehlung des ersten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung von 2011: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did%3D126762.html

EPD 2014: "... und raus bist Du? - Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen"

Der bessere und individuell passende Wiedereinstieg für Frauen nach familienbedingten Erwerbsunterbrechungen ist dem KDFB ein zentrales Anliegen. Dabei hat er zum EPD 2014 auf die hohen Risiken eines Wiedereinstiegs über den Minijob oder die so genannte kleine Teilzeit hingewiesen. Vielmehr plädierte der KDFB für die soziale Sicherung aller Arbeitsverhältnisse, um das Risiko von Altersarmut, von der insbesondere Frauen betroffen sind, zu mindern.

Hier finden Sie den Flyer des KDFB zum Equal Pay Day 2014 und hier die KDFB-Stellungnahme "Soziale Sicherung aller Arbeitsverhältnisse - für eine Neuordnung geringfügig entlohnter Beschäftigung".

EPD 2013: "Lohnfindung im Gesundheitswesen - viel Dienst, wenig Verdienst"

Frauen sind als Pflegende und Pflegebedürftige in besonderer Weise und überdurchschnittlich oft betroffen. Der KDFB fordert daher auch die monetäre Aufwertung von Pflege- und Sozialberufen sowie die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Auch ambulante Hilfen und die psychosoziale Unterstützung für pflegende Angehörige muss deutlich ausgebaut werden. Hier finden Sie die Stellungnahme des KDFB "Gute Qualität - Pflege und Gesundheitsberufe: Endlich leistungsgerecht vergüten!"